Bilanzskandale wie Enron oder Worldcom haben zu einer Krise an den Kapitalmärkten geführt. Zu dieser Krise tragen nicht nur Einzelfälle von Bilanzfälschungen oder Insolvenzen bei, sondern auch die Auswirkungen systematischer Mängel der CorporateReporting Supply Chain. So sind traditionelle Jahresabschlüsse in wesentlichen Bereichen vergangenheitsorientiert, und die Treiber der Wertschöpfung werden nicht ausreichend berücksichtigt. Dem stellen die Autoren ein wertorientiertes Konzept entgegen, das weit über die traditionelle Unternehmensberichterstattung hinausgeht: Global anerkannte Rechnungslegungsstandards sorgen bei Jahresabschlüssen für mehr Vergleichbarkeit der Unternehmen.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 29.03.2004
Wenn es darum gehe, das Vertrauen in die Kapitalmärkte zu stärken, sei die Durchsetzung eines neuartigen Berichtswesens ("Corporate Reporting") entscheidend, bemerkt Rezensent Robert Fieten zu diesem Buch von Samuel Di Piazza Jr. und Robert Eccles. Die beiden Unternehmerberater haben hier nun, lobt Fieten, eine "mutige Vision für das künftige Corporate Reporting entworfen, die über den konventionellen Jahresabschluss hinausgehen soll. Ihre in diesem "lesenswerten Buch" entwickelten Vorschläge bergen laut Fieten Zündstoff für eine kontroverse, fruchtbare Diskussion. Die Autoren, berichtet der Rezensent, plädieren für eine "tiefgreifende Reform" der Erstellung und Verwendung der Unternehmensberichte, ihre Vorschläge beinhalten drei Stufen: die Erarbeitung weltweiter Standards der Rechnungslegung, die Entwicklung "branchenspezifischer Standards für die Leistungs- und Erfolgsmessung" und schließlich die "Durchsetzung einer wertorientierten Unternehmensführung". Die Autoren argumentieren, dass die Umsetzung ihrer Vorschläge nicht zuletzt den Unternehmen selbst nutze, denn sie sollten auch "zu einer optimalen Kapitalallokation führen", und es zudem ermögliche, allzu rigide Eingriffe des Gesetzgebers in das Kapitalmarktgeschehen abzuwehren.
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