Die letzte Instanz 60 Jahre Bundesverfassungsgericht Das Bundesverfassungsgericht ist ein Eckpfeiler der Rechtsstaatlichkeit und Demokratie in der Bundesrepublik Deutschland. Es überwacht die Einhaltung des Grundgesetzes und bildet ein Gegengewicht zur staatlichen Politik. Als letzte Zuflucht in Rechtsstreitigkeiten genießt es ein hohes Ansehen bei den Bürgern. Seit seiner Gründung 1951 hat das Gericht in seinen Entscheidungen nicht nur wichtige gesellschaftliche Veränderungen sichtbar gemacht, sondern auch vorangetrieben. Rolf Lamprecht, der die Arbeit des Gerichts seit dessen Gründung beobachtet hat, schildert anhand der neun Präsidentschaften die Geschichte dieser Institution und zeigt die Bedeutung der Karlsruher Urteile für das öffentliche Leben in der Bundesrepublik.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 26.09.2011
Mit viel Lob bedenkt Wolfgang Janisch diese Geschichte des Bundesverfassungsgerichts von Rolf Lamprecht. Er attestiert dem Autor, der drei Jahrzehnte lang Karlsruher Spiegel-Korrespondent war und etliche der Gerichtspräsidenten und Richter persönlich kennt, eine große Nähe zum Geschehen. Die Geschichte des Gerichts und die Biografien seiner Akteure aus Perspektive des "teilnehmenden Beobachters" werden in seinen Augen präzise erfasst und dicht beschrieben. Janisch schätzt zudem die für Nichtjuristen verständliche, gut lesbare Sprache des Buchs sowie die gekonnte Verschränkung von Analyse und Kritik bei der Betrachtung der Karlsruher Urteile. Deutlich wird für ihn insbesondere die Bedeutung des Bundesverfassungsgerichts für die Entwicklung der Demokratie in Deutschland. Im Ergebnis ist das Buch für ihn der "Entwicklungsroman eines Gerichts, in dessen Urteilen sich die Zeitläufte spiegeln".
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