Die Biografie beschreibt und analysiert Leben und Wirken des in Kaiserreich, Weimarer Republik und Drittem Reich allmählich bis zum Generalfeldmarschall aufgestiegenen preußischen Offiziers Gerd von Rundstedt. Im Vordergrund steht vornehmlich sein zwiespältiges Verhältnis zu Hitler und zum Nationalsozialismus. So stand er Hitlers Anordnungen zeitweise skeptisch und ablehnend, in bestimmten Fällen allerdings auch positiv gegenüber. In dem Zusammenhang werden sein Anteil an Kriegsplänen sowie seine Billigung von Maßnahmen gegen Juden und sowjetische Führungskräfte hinterfragt. Problematisiert wird ebenso seine Rolle als Vorsitzender des "Ehrenhofs des Heeres". Hier trug er erheblichen Anteil an der Überstellung von am Attentat vom 20. Juli 1944 beteiligten Offizierskameraden an den Volksgerichtshof.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 29.09.2004
Eine Quasi-Apologie von geringem Wert, urteilt der "rab" zeichnende Rezensent. Rudolf Günter Huber habe Gerd von Rundstedt als einen der wenigen Wehrmachtsoffiziere, die noch der alten preußischen Schule entstammten, zum Subjekt einer Biografie erkoren, die kaum Neues zu bieten hat. Dafür gibt es Zeitzeugenschaft: Ein Major im Stab Rundstedts war Nachbar des Autoren und steuert Anekdotisches bei, das zumeist die Distanz des Generalfeldmarschalls zu Hitler belegen soll. Der Begriff des Rezensenten für das Vorgehen und die Haltung des Autors: "fürsorgliche Entlastung".
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