Fado, Saudade, verträumte Stadt am Rande Europas - Lissabon ist ein literarischer Ort par excellence. Ein einfühlsames Porträt zeichnet Sabine Scholl. In Spaziergängen durch die Altstadt lässt sie in dunklen Cafes, Brandweinstuben und kühlen Arkadengängen die Welt des großen Fernando Pessoa wiedererstehen. Anhand von legendären Hotels, Plätzen und Straßen entwirft sie ein imposantes Panorama, das auch die Geschichte Portugals berücksichtigt - von den Zeiten der kolonialen Weltmacht, den bitteren Jahren der Diktatur bis zur Nelkenrevolution 1974. Luis Vaz de Cam es, Eca de Queiroz, Jose Saramago, Antonio Lobo Antunes, Lidia Jorge bis hin zu den Emigranten Alfred Döblin, Stefan Zweig, Erich Maria Remarque oder dem Wahlportugiesen Antonio Tabucci - sie alle haben in literarischen Zeugnissen der Stadt ihre Reverenz erwiesen. Die Spurensuche endet bei der modernen Metropole Lissabon, deren Literaturszene besonders von Frauen bestimmt ist.
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Florian Illies: Träume aus Feuer Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der brandenburgische Kurfürst…