Aus dem Nachlass herausgegeben von Hartmut Geerken. Mit Vorworten von Claudio Naranjo und Hartmut Geerken und einführenden Essays von Sigrid Hauff und Detlef Thiel. Salomo Friedlaender/Mynona schrieb zwei philosophische Hauptwerke: "Schöpferische Indifferenz", geschrieben in Berlin und erschienen in zwei Auflagen (1918, 1926) und "Das magische Ich", geschrieben Mitte der 30er Jahre im Exil in Paris. Friedlaender selbst betrachtete "Das magische Ich" als sein wichtigstes philosophisches Werk. Die nach seinen eigenen Worten noch unkritische "Schöpferische Indifferenz" findet hier eine polare Präzisierung. Woran Physik und Biologie seit Jahren intensiv arbeiten, scheint Friedlaender auf dem Gebiet der Philosophie erreicht zu haben: eine Art Lebens- oder Weltformel, mithilfe derer sich Individuum, Gesellschaft, Wissenschaft und Kunst zentral harmonisieren lassen.
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