Sebastian Heilmann, Dirk Schmidt

Außenpolitik und Außenwirtschaft der Volksrepublik China

Cover: Außenpolitik und Außenwirtschaft der Volksrepublik China
VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2012
ISBN 9783531174471
Taschenbuch, 201 Seiten, 19,95 EUR

Klappentext

Chinas rapider Aufstieg in Weltwirtschaft und Weltpolitik stellt das westliche Ausland vor grundlegende Herausforderungen: Inwieweit lässt sich das aufstrebende Land in internationale Regelwerke und Verantwortlichkeiten einbinden? Verinnerlichen außenpolitische Akteure in China wirklich die Spielregeln internationaler Kooperation oder passen sie sich nur vordergründig an, um zu warten, bis China diese Regeln zu seinen Gunsten verändern kann? Wird China zu einer strategischen Bedrohung oder zu einem berechenbaren und kooperationsbereiten Partner? In diesem Buch werden Chinas politische und wirtschaftliche Außenbeziehungen in deren Verknüpfung mit globalen wie auch innerchinesischen Veränderungen dargelegt. Der Band basiert auf in den vergangenen zwanzig Jahren entstandenen Forschungsarbeiten der Autoren, auf einer umfassenden Auswertung chinesischer Quellen und auf dem neuesten Stand der internationalen Chinaforschung.

Rezensionsnotiz zu Die Zeit, 12.07.2012

Obwohl Chinas Aufstieg seit Langem absehbar ist, weiß man im Westen nicht allzu viel über die künftige Weltwirtschaftsmacht, stellt Matthias Nass fest. Daher begrüßt er die Studie der Chinaforscher Dirk Schmidt und Sebastian Heilmann, in der sie "kenntnisreich und manchmal überraschend" über die "Außenpolitik und Außenwirtschaft der Volksrepublik China" informieren. Der Rezensent lernt dabei allerlei Wissenswertes, etwa dass der chinesischen Führung das eigene Wirtschaftswachstum und der Machterhalt im Inneren wichtiger sind als eine Dominante Stellung in der Weltpolitik. Insofern, stellt der Rezensent beruhigt fest, sei China auch nicht mit der zentralistischen Sowjetunion zu vergleichen - dafür sei man viel zu sehr "mit sich selbst beschäftigt". In jedem Fall bestehe für Europäer und Amerikaner keinerlei Anlass zu Selbstgefälligkeit.

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