Unter dem gemeinsamen Titel "Memoires" sind seit 1989 fünf Bücher von Seiichi Furuya erschienen, die dem Andenken an seine Frau gewidmet sind. Fotografien aus der Zeit in Ostdeutschland bilden den Schwerpunkt des vorliegenden Buches, mit dem Furuya seine "Memoires" abschließt. Der Text "Schwarz Rot Gold" von Einar Schleef ist 1996/97 zu den Fotografien von Seiichi Furuya entstanden.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 03.02.2011
Klaus Dermutz stellt sehr berührt diesen Fotoband des Fotografen Seiichi Furuya über dessen Frau Christine Furuya-Gössler vor, die sich 1985 aufgrund schwerer Depressionen das Leben genommen hat. Die Fotos zeigen die letzten beiden gemeinsamen Jahre, die das Paar in der DDR verbracht hat, und Dermutz spürt in ihnen bereits eine Abkehr der Frau von den Menschen, aber auch die "beschämende Alltäglichkeit" in der DDR und die "erniedrigende Wirkung" der von der Staatsführung bereitgehaltenen Volksvergnügungen. Als Totenklage versteht Dermutz das Buch, als ein öffentlich-intimes Journal und einen "verstörenden Grenzgang".
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Lukas Rietzschel: Sanditz Ein imposantes Bild der deutschen Gesellschaft - von der DDR bis in die GegenwartSanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler,… Elizabeth Strout: Erzähl mir alles Aus dem Englischen von Sabine Roth. Elizabeth Strout kehrt zurück in die Küstenstadt Crosby in Maine - zu ihren Heldinnen Lucy Barton und Olive Kitteridge. Es ist Herbst…