Manolis führt das unscheinbare Leben eines Telefonverkäufers: ereignislos, geregelt, vorhersehbar. Doch unter dieser Oberfläche fühlt er sich getrieben von einer drängenden Kraft, die er selber nicht benennen kann. Mit Claire hat er nichts gemeinsam. Sie beide bilden ein eigenartiges Paar: Manolis ist unförmig, Claire begehrenswert. Nur das Geld und der Dienstag führen sie zusammen.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 16.03.2000
Katharina Döbler stört sich nicht so sehr an der "alten Boy-meets-Girl-Geschichte". Immerhin ist der "boy" hier ein "dicker junger Mann". Unwirsch konstatiert Döbler nur die Bemühungen des Autors, seinen Roman "auf literarisch gehobenes Niveau zu hieven". Da werden Augen beschrieben als ?hochfahrende Trichter? oder es rollt eine ?Welle auf dem Meer einer Finsternis namens Sprache?. Kopfschüttelnd diagnostiziert die Rezensentin "sprachlichen Stelzengang" und würzt ihre Kritik noch mit einer Prise Hohn: Vielleicht sei das ja auch nur "die Rollenprosa eines sprachlich Hilflosen?"
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