Valerie hat ganz gut gelebt, und so langsam schaut sie den Wirren der Liebe gelassen entgegen. Ganz anders ihr jugendliches Spiegelbild Luca: Er hat noch alles vor sich, was sie schon hinter sich hat. Die Frage, wie Liebe und Sex ein Leben prägen, bringt die beiden in einem besonders dramatischen Moment zusammen.
So richtig hellauf begeistert scheint Marlen Hobrack von diesem Buch nicht gewesen zu sein, obgleich sie es doch lobt und die Figuren, sowohl die coole, "mittelalte Frau" und den liebesleidenden, jungen Mann, gut findet. Sie versichert uns, dass es auf der Oberfläche eher locker zugeht, darunter dann aber doch "düstere Themen" liegen - angedeutet ist ein sexueller Missbrauch. Die mit den Romanen der Autorin vertraute Kritikerin findet, dass dies auch ein "Text" über das Schreiben ist, schließlich ist die Hauptfigur Kia Journalistin. Worum es im Kern der Liebes- und Beziehungsverwirrungen jedoch geht und ob dies überzeugt und nicht nur funktioniert, darüber bleibt uns die lobende Kritikerin Rechenschaft schuldig.
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