Das Glück kennt Anatol nur vom Hörensagen. Trotzdem sucht er es unermüdlich und stellt dabei fest: Das Leben ist das, was man statt seiner Träume bekommt. Als sich ihm die Gelegenheit bietet, an einem neuen Ort ein neues Leben zu beginnen, wagt er den Schritt ins Unbekannte - und muss schon bald erkennen, wie schwierig es ist, plötzlich ein anderer sein zu wollen.
Rezensentin Miriam Zeh liest Lukas Lindners Geschichte eines erfolglosen Schriftstellers mit wachsender Skepsis. Richtig erwärmen kann sie sich nicht für die Leiden des Helden, auch weil die Frauen im Text sämtlich als "rücksichtslos" gezeichnet werden. Bald schwant Zeh, dass es sich um Satire handeln muss, aber das macht die Lektüre nicht besser. Bis der Protagonist ein neues Projekt auf die Beine stellt, einen potenziellen Bestseller über die Kommunikation der Pilze. Doch der bleibt leider unvollendet, stellt die Rezensentin enttäuscht fest.
Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…