Aus dem Italienischen von Moshe Kahn. Auf dem Tisch von Ulysses häufen sich die Manuskripte und bringen mit ihren lebenshungrigen Figuren Abwechslung in seinen Alltag. Eines Tages nimmt Achilles, ein merkwürdiger Schriftsteller, per E-Mail Kontakt mit ihm auf. Durch Achilles gerät Ulysses in eine prekäre Situation, die ihn zu einer folgenreichen Entscheidung zwingt ...
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 15.03.2006
Nach Meinung der Rezensentin Maike Albath gelingt es dem Italiener Stefano Benni, in diesem Roman seine vielseitigen erzählerischen Talente zusammenzubringen. Nachdem der in seiner Heimat ausgesprochen populäre Satiriker mit einem Händchen für abenteuerhafte Sci-Fi-Spektakel mit seinem vorletzten Roman unerwartet eine Art Bildungsroman abgeliefert hat, gibt es diesmal eine Mischung aus all dem: "ein zeitgenössisches Märchen, bunt, komisch und ein bisschen überdreht." Das Buch, in dem der "Topos des Freundschaftsbundes" eine zentrale Rolle spiele, besitzt neben einem hohen Unterhaltungswert für die Rezensentin auch eine "altmodische Qualität: Es spendet Trost".
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