Den drei Frankfurter Soziologen gelingt es, schreibt Alexander Bogner, durch Archivrecherche und Interviews die Wandlung des Hoechst-Konzerns von einem identitätsstiftenden Arbeitsplatz seiner Belegschaft zu einem dezentralisierten Bio-Tech-Riesen nachzuzeichnen. Das alte Fürsorgekonzept ist längst aufgehoben, werkseigene Wohnungen verkauft, die Jahrhunderthalle von neuen Investoren übernommen. Die von den Autoren vertreteneThese, dass die Dezentralisierung von Hoechst weniger der Efiizienz dient als der Transparenz für die Shareholder, meint Bogner, ist zu überprüfen.
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