Herausgegeben von Barbara Livoius, Walther Graf, Jürgen Wolter und Mark A. Zöller. Mit der Festgabe zum 65. Geburtstag von Hanns W. Feigen ehren Freunde, Kollegen und Weggefährten aus Praxis und Wissenschaft einen der führenden Strafverteidiger in Deutschland und sein berufliches Wirken.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 08.12.2014
Joachim Jahn kennt langweiligere Festschriften als diese. Was Barbara Livonius und ihre Kollegen aus Anlass des 65. Geburtstages des Frankfurter Strafverteidigers Hanns W. Feigen zusammengestellt haben, birgt laut Rezensent manche Perle. So etwa den Beitrag des Strafrechtsprofessors Bernd Schünemann. Wenn dieser im Band schön polemisch über das deutsche Steuerstrafrecht herzieht und die Kriminalisierung der Steuerfahndung durch den Kauf von Bank-CDs kritisiert, fühlt sich Jahn gut, wenngleich auch etwas einseitig unterhalten.
Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in…