Vier Jahre Ehe - und das soll alles gewesen sein? Auch wenn Toni ihren Job und ihre Unabhängigkeit manchmal mehr zu lieben glaubte als ihren Mann, fällt sie aus allen Wolken, als Georg ihr kaltherzig ein Angebot zum Ehe-Aus unterbreitet: Für eine halbe Million Euro soll sie stillschweigend akzeptieren, dass er eine Geliebte hat, und so lange die glückliche Ehefrau spielen, bis er in vier Monaten zum Vorstandsvorsitzenden gewählt wird. Toni willigt ein. Bis sie merkt, dass Geld allein tatsächlich nicht glücklich macht. Sie liebt Georg - trotz allem. Und zieht alle Register, um ihn daran zu erinnern ...
Dieser Unterhaltungsroman aus dem Milieu der Berliner Upperclass hält mehr als er verspricht, stellt die Kritikerin Ursula März erfreut fest. Nicht allein, dass sie dem Buch hochrelevante Mitteilungen über das nie ganz private Leben dieser Schicht entnehmen konnte, die nach dem Kosten- und Nutzenprinzip lebt. Auch die moderne Eheintrige, die sie dem Plot zu Grunde liegen sieht, findet sie spannend und unterhaltsam erzählt. Grundsätzlich hat sie das Buch auch auf einen sträflichen Mangel in der Gegenwartsliteratur aufmerksam gemacht: wo nämlich societyträchtige Veranstaltungen wie beispielsweise Polospiele niemals vorkämen.
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