Vier Jahre Ehe - und das soll alles gewesen sein? Auch wenn Toni ihren Job und ihre Unabhängigkeit manchmal mehr zu lieben glaubte als ihren Mann, fällt sie aus allen Wolken, als Georg ihr kaltherzig ein Angebot zum Ehe-Aus unterbreitet: Für eine halbe Million Euro soll sie stillschweigend akzeptieren, dass er eine Geliebte hat, und so lange die glückliche Ehefrau spielen, bis er in vier Monaten zum Vorstandsvorsitzenden gewählt wird. Toni willigt ein. Bis sie merkt, dass Geld allein tatsächlich nicht glücklich macht. Sie liebt Georg - trotz allem. Und zieht alle Register, um ihn daran zu erinnern ...
Dieser Unterhaltungsroman aus dem Milieu der Berliner Upperclass hält mehr als er verspricht, stellt die Kritikerin Ursula März erfreut fest. Nicht allein, dass sie dem Buch hochrelevante Mitteilungen über das nie ganz private Leben dieser Schicht entnehmen konnte, die nach dem Kosten- und Nutzenprinzip lebt. Auch die moderne Eheintrige, die sie dem Plot zu Grunde liegen sieht, findet sie spannend und unterhaltsam erzählt. Grundsätzlich hat sie das Buch auch auf einen sträflichen Mangel in der Gegenwartsliteratur aufmerksam gemacht: wo nämlich societyträchtige Veranstaltungen wie beispielsweise Polospiele niemals vorkämen.
Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Florian Illies: Träume aus Feuer Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der brandenburgische Kurfürst…