Aus dem Englischen von Heinz Feldmann. Der zwölfbändige Zyklus "Ein Tanz zur Musik der Zeit" zeichnet ein facettenreiches Bild der englischen Upperclass vom Ende des Ersten Weltkriegs bis in die späten sechziger Jahre. Aus der Perspektive des mit typisch britischem Humor und Understatement ausgestatteten Ich-Erzählers Jenkins - der durch so manche biografische Parallele wie Powells Alter Ego anmutet - bietet der "Tanz" eine Fülle von Figuren, Ereignissen, Beobachtungen und Erinnerungen, die einen aufschlussreichen Einblick geben in die Gedankenwelt der in England nach wie vor tonangebenden Gesellschaftsschicht mit ihren durchaus merkwürdigen Lebensgewohnheiten. Der historische Hintergrund - im zehnten Band, "Bücher schmücken ein Zimmer", ist es die unmittelbare Nachkriegszeit - scheint dabei immer wieder überraschend schlaglichtartig auf.
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