Aus dem Englischen von Ulrike Wasel und Klaus Timmermann. Sie dürfen nicht vergessen: Ich bin Ermittler. Unser Verhältnis zur Wahrheit ist grundsätzlich, aber rissig, verwirrend gebrochen wie gesplittertes Glas. Wahrheit ist das Kernstück unseres Berufs, das Endspiel bei jedem Zug, den wir machen, doch wir verfolgen sie mit Strategien, die sorgsam aus Lügen und Verschleierung und jeder Spielart von Betrug zusammengesetzt sind. Was ich Ihnen sagen will, ehe ich mit meiner Geschichte anfange, ist zweierlei: Ich sehne mich nach der Wahrheit. Und ich lüge."
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 08.08.2008
Sylvia Staude wurde von kleinen Freuden-Wellen ergriffen, als sie das Krimi-Debüt "Grabesgrün" der Irin Tana French las. Zum einen, weil es dem "normale Leben" der Figuren genug Platz einräumt und zum anderen, weil die Autorin "Schema F" meidet und dem Leser manches Genre-Klischees erspart. Die Schilderung der kleinen Glücksmomente des Alltags lassen Detective Ryans Ermittlungsarbeit für die Rezensentin nie langweilig werden.
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