Aus dem Französischen von Sabine Grebing und Tobias Scheffel. Ein einsamer Eiswagenfahrer ist am Weihnachtsabend unterwegs von Italien nach England. Am selben Abend fliegt eine Schwalbe aus der Hitze Afrikas in die Kälte des Nordens. Und ein Dritter macht sich im Verborgenen ebenfalls auf den Weg. Ohne dass die drei voneinander wissen, sind sie doch untrennbar miteinander verbunden.
Ein einsamer Eiswagenfahrer hört Sinatra und es geschieht ein Wunder: Daraus ergibt sich für den Rezensenten Jörg Bernardy eine Weihnachtsgeschichte mit Twist. Freddy, der Protagonist, soll kurz vor Weihnachten noch den langen Weg nach London auf sich nehmen. Mit ihm reisen, zunächst unbemerkt, die Schwalbe Gloria und ein junger Afrikaner - drei Begegnungen, die viel verändern, deutet der Rezensent schon an. Pünktlich zur Weihnacht nimmt Freddy den jungen Mann bei sich auf. Was zunächst traurig klingen möge, sei doch hoffnungsvoll wärmend und erinnert Bernardy an den christlich-weihnachtlichen Grundgedanken der Nächstenliebe.
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Florian Illies: Träume aus Feuer Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der brandenburgische Kurfürst…