Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23.05.2000
Gustav Falke kann sich für dieses Buch offensichtlich nicht sonderlich begeistern. Dass Koehne "den Skeptizismus als unabdingbares Moment alles Philosophierens" betrachtet, scheint für den Rezensenten dabei nicht das Problem zu sein, denn schließlich helfe dies, Standpunkte zu klären und Widersprüche zu beseitigen. Weniger glücklich zeigt sich Falke, wenn Koehne auf die Skeptizismusreaktionen zu sprechen kommt. Hier betreibe der Autor unnötigerweise "beträchtlichen logischen Aufwand", wenn er schließlich feststellt, dass sich Interpretation bzw. die Auffassung von Objektivität eigener Auffassungen sich als "skepsisresistent" erweist. Einen echten Erkenntnisgewinn kann Falke hier nicht verbuchen.
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