Mit sephardischen Gedichten von Clarisse Nicoidsky. Mit kalligraphischen Blättern von Taijin Tendo.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 27.07.2002
Drei Teile verbinden sich in diesem Lyrikband, meint der Rezensent (Kürzel gam.) zum Triptychon: Ein erster aus "freien Dezimen", der um Themen der Nacht und Vergänglichkeit kreist, ein zweiter aus Haikus in sieben Abteilungen, stets bezogen auf die beigefügten drei kalligraphischen Blätter eines japanischen Malers. Der dritte Teil ist den Gedichten einer anderen Autorin gewidmet, nämlich der Französin Clarisse Nicoidsky. Der Rezensent beschreibt den Autor als "Grenzgänger" zwischen Übersetzungen aus dem lateinamerikanischen Raum - mit denen er sich einen Namen gemacht habe -, essayistischen Formen und der Lyrik. Vorgeführt werde in den Gedichten eine "Welt des stillen, behutsamen Sehens und Begreifens".
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