Mit Illustrationen. Die Besiedlung Nordamerikas ist eine der faszinierendsten Epochen in der Geschichte der USA. Der Mythos des "Wilden Westens" prägt bis heute das amerikanische Selbstverständnis und unsere Vorstellung von Amerika. Udo Sautter erzählt von Cowboys und Indianern, von Revolverhelden und Goldgräbern. Ein Lesebuch.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 24.07.2010
In vier Teilen durcheilt Udo Sautter, Geschichtsprofessor, den Wilden Westen. Um Banditen geht es, den Goldrausch, Rinder, Cowboys und Indianer. Sehr informativ findet der Rezensent Ernst Horst das, gerade für einen wie ihn, der nichts als Karl-May- und Bonanza-Klischees im Kopf hat. Was er in dem Band über den legendären Pony-Express erfährt, scheint ihm ebenso spannend wie die Tatsache, dass beim Goldrausch aufs Ganze gesehen kaum mehr als "Peanuts" zu erbeuten waren. Und ein Missverständnis möchte Horst auch nicht aufkommen lassen: Die Texte des Historikers Sautter vermitteln alles andere als trockenes Wissen. Geradezu in die Tradtion von Johann Peter Hebels "Kalendergeschichten" will der Rezensent sie stellen.
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