Seine Musik hat ihn unsterblich gemacht. Doch wer war Robert Schumann? Als Komponisten und Virtuosen, Dichter und Journalisten, Freund und Ehemann lernt der Leser ihn kennen und findet Zugang zu seiner Literatur-, Musik- und Kunstanschauung. Im Mittelpunkt stehen Schumanns kompositorisches Lebenswerk und seine Kompositionsweise. Geordnet nach Gattungen liefert das Handbuch einen umfangreichen Überblick über sein gesamtes Werk. Schumanns Schaffen spiegelt sich auch in der Musik anderer Komponisten wider. In welchen Werken erkennt man seinen Einfluss? Wie haben Musikgeschichtsschreibung, Belletristik und Film Schumann gewürdigt? Die namhaften Autoren zeichnen ein neues, spannendes Bild.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 29.07.2006
Umfassend informiert fühlt sich Rezensent Wolfgang Schreiber von diesem Handbuch über Leben und Werk Robert Schumanns, das Ulrich Taday zum 150. Todestag des Komponisten herausgegebenen hat. Nach dem Eingangskapitel mit einer Biografie und einem Überblick über den aktuellen Stand der Schumann-Forschung verlagert sich der Hauptakzent des Bandes nach Auskunft Schreibers auf das musikalische Schaffen Schumanns: Einem Ästhetik-Kapitel über Verbindungen des Musikers zur bildenden Kunst, Poesie und Kritik folgen Abschnitte zu Schumanns Kompositionshandwerk, zu den großen Werkgruppen seines Schaffens, der Klaviermusik, der Kammermusik, der Orchestermusik und der Vokalmusik, und schließlich zur Wirkungsgeschichte. Schreiber lobt die Autoren des Bandes für ihre konzise und wissenschaftlich souveräne Abhandlung der verschiedenen Themen. Besonders freuen ihn die zahlreichen Beiträge über einzelne Werke Schumanns, denen es gelingt, "deren Ideen, deren Gestalt und inneren Gehalt plastisch hervortreten zu lassen". Er bescheinigt dem Band, den Lesern den "emotionalen Reichtum" von Schumanns Musik sowie dessen "kompositionstechnisches Ingenium" anschaulich zu machen.
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