Die Konstanzer Handschrift ins Neuhochdeutsche übersetzt von Monika Küble und Henry Gerlach. Vier Jahre lang tagte das Konzil von Konstanz in der beschaulichen Stadt am Bodensee. Hier verhandelte die geistliche und weltliche Prominenz Europas die Probleme der spätmittelalterlichen Kirche. Es war die größte politische Zusammenkunft des Mittelalters, eine einzigartige Veranstaltung, zu der zeitweise bis zu 70.000 Gäste in Konstanz gewesen sein sollen. Das machte sich natürlich auch im Leben der Konstanzer Bürger bemerkbar. Anschaulich und detailliert hält der Augenzeuge Ulrich Richental die Geschehnisse im Großen wie im Kleinen fest.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 05.11.2014
Gustav Seibt empfiehlt die vorliegende "flüssige" Übersetzung als bei Bedarf auch separat zu lesende Verständnishilfe zur 2013 neu faksimilierten Konstanzer Handschrift der Chronik des Stadtschreibers Ulrich von Richental. Über die Umstände und die "Schauseite" des Konzils von 1414 erfährt Seibt hier, über bunte Feste, Gottesdienste und die Zeremonien der Papstwahl, aber auch über die Rückseiten, wie Lebensmittelversorgung und Außentoiletten. Ergänzend empfiehlt Seibt die Seite www.konstanzer-konzil.de der Stadt Konstanz.
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