Herausgegeben und verlegt vom Komitee für Grundrechte und Demokratie.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 24.06.2002
Rudolf Walther ist erschüttert von den Ergebnissen des Sammelbandes, der mit dem "hässlichen, aber rundum zutreffenden Begriff" der Verpolizeilichung eine Tendenz zur stärkeren staatlichen Überwachung seit dem 11. September feststellt. Die sieben Beiträge machten deutlich, dass durch die stärkeren gesetzlichen Regelungen zur Gewährleistung der sogenannten "inneren Sicherheit" nicht etwa mehr Rechtssicherheit, sondern vielmehr die Möglichkeit zur Willkür gefördert wird, so der Rezensent entsetzt. Gleichzeitig sieht Walther überzeugend dargelegt, dass die Gesetzesänderungen zu einer Art "institutionalisiertem Rassismus" führen, was ihn besonders erschreckt. Er lobt das Buch dafür, nicht nur "gründliche Einblicke" in die "Abgründe" dieser Verpolizeilichung darzustellen, sondern immerhin auch Möglichkeiten für "sinnvolle Alternativen" aufzuzeigen.
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