In diesem Buch wird die Geschichte der ostdeutschen literarischen Intelligenz im letzten halben Jahrhundert dargestellt. Im chronologischen Verfahren wird der Einfluß der Politik auf die Literatur untersucht. Es wird gezeigt, welche Entscheidungszwänge in einzelnen Politikphasen der deutschen Nachkriegszeit für die Autoren entstanden und in welchem Maße Politiker wie Ulbricht, Honecker, Adenauer, Brandt, Gorbatschow und Kohl Einfluß auf intellektuelle Gruppierungen gewannen. Herausgearbeitet werden unterschiedliche Generationserfahrungen, Polarisierungen und Scheidewege werden gekennzeichnet...
Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Florian Illies: Träume aus Feuer Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der brandenburgische Kurfürst…