In diesem Buch wird die Geschichte der ostdeutschen literarischen Intelligenz im letzten halben Jahrhundert dargestellt. Im chronologischen Verfahren wird der Einfluß der Politik auf die Literatur untersucht. Es wird gezeigt, welche Entscheidungszwänge in einzelnen Politikphasen der deutschen Nachkriegszeit für die Autoren entstanden und in welchem Maße Politiker wie Ulbricht, Honecker, Adenauer, Brandt, Gorbatschow und Kohl Einfluß auf intellektuelle Gruppierungen gewannen. Herausgearbeitet werden unterschiedliche Generationserfahrungen, Polarisierungen und Scheidewege werden gekennzeichnet...
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Karl Ove Knausgard: Arendal Aus dem Norwegischen von Paul Berf. Wo ist dein Platz im Leben? Wohin gehörst du? Wo liegen deine wahren Gefühle?Wir schreiben das Jahr 1976. Syvert Løyning ist nach einer…