Das Buch gibt einen knappen Überblick über Arten, Ursachen und Verläufe der Wirtschaftskrisen von der Frühmoderne bis zur Gegenwart und macht die heutigen Probleme dadurch erst richtig verständlich. Es zeigt sich, dass die immer wieder gezogenen Parallelen zur Weltwirtschaftskrise von 1929 mit ihren apokalyptischen Folgen ins Leere laufen. Die Krisen des letzten Jahrzehnts sind vielmehr durch Bedingungen geprägt, wie sie sich in der vergleichsweise liberalen Weltwirtschaft vor 1914 beobachten lassen.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25.10.2010
Rezensent Jochen Zenthöfer schätzt diesen schmalen Band über Geschichte und Gegenwart von Wirtschaftkrisen, den Werner Plumpe vorgelegt hat, Professor für Wirtschafts- und Sozialgeschichte. Das Buch bietet in seinen Augen einen kundigen Überblick über die diversen Krisen seit der Vormoderne und ihre Auswirkungen auf Menschen und Staaten. Erhellend findet er die Parallelen, die Plumpe aufzeigt, und die Schlüsse, die er zieht. Zenthöfer hebt Plumpes Einschätzung hervor, Krisen gehörten zu einem wirtschaftlichen Konzept, das langfristig steigenden Wohlstand für die breiten Massen ermögliche.
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