Mit Zeichnungen von Ernst Kahl. Im "Mullah von Bullerbü" erleben Sie Mullahs aller Fraktionen ? Ethiker, Schlammketzer, Buchhändler, Rasterfahnder, Massakernarren und Dreitagediebe. Die schönste Kommissarin der Welt begibt sich auf eine rasante Verfolgungsjagd rund um den Globus, und Gott im Himmel bleibt hart: Das Boot ist voll, ihr müsst leider draußen bleiben!
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 09.08.2001
Bloß nicht ernst nehmen, meint Frank Schäfer zu diesem Krimi, der so "unordentlich strukturiert" sei, als hätte es kurz vor Abgabe des Manuskripts eine "Hausdurchsuchung im Romangebäude" gegeben. Der Plot diene eigentlich nur als Vorwand für "allerlei Polemik", die - wie schon der Vorgänger "Der Babier von Bebra" - wahrscheinlich wieder einige "Pastorentöchter" erschrecken wird. Besonderen Spaß haben ihm die Neologismen und Redewendungen bereitet und vor allem die Reime. Er zitiert zur Demonstration zwei harmlose Sätze, in denen sich Aal auf Kahl reimt und resümiert: Ein "infantiler, aber eben auch ganz großer Spaß."
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 13.03.2001
Der Vorschlag des Rezensenten, doch den Text einfach wegzulassen und nur die 22 Zeichnungen zu drucken, um wenigstens ein "recht charmantes Heftchen" zu erhalten, scheint vernichtend, handelt es sich bei dem vorliegenden Buch doch um einen Roman von 156 Seiten. Von einem Roman indes will Burkhard Scherer nichts wissen. Was die Autoren da "zusammengeschrieben" haben, behauptet er, stehe "ziemlich schlaff im Gelände", worum es gehe, sei kaum zu erklären. Letztlich, meint Scherer, finde sich, was hier in "kurztaktigen und verhuschten Erzählsträngen" abgehandelt werde, in den Glossen und Kommentaren der Autoren deutlich subtiler wieder. Satire dürfe zwar alles dürfen, nur: können sollte sie auch etwas.
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