Herausgegeben von Vera Kurlenina. Aus dem Russischen von Hendrik Jackson. Die in diesem Band enthaltenen Erzählungen des Nowosibirsker Dichters Wiktor Iwaniv entstanden während eines Aufenthalts in Berlin.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 20.08.2015
Rezensentin Kerstin Holm entführen die Geschichten des Lyrikers und Prosautors Wiktor Iwaniv in ein Erzählgestrüpp menschlicher Extreme. Spürbar der Weite Sibiriens entwunden, bieten die Kurztexte Holm eine Sprachkunst der Genauigkeit a la Trakl. Grobkörnige verzogene Optik, und ein "Geschichtslyriker", den es hiermit zu entdecken gilt, meint Holm.
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Lukas Rietzschel: Sanditz Ein imposantes Bild der deutschen Gesellschaft - von der DDR bis in die GegenwartSanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler,… Elizabeth Strout: Erzähl mir alles Aus dem Englischen von Sabine Roth. Elizabeth Strout kehrt zurück in die Küstenstadt Crosby in Maine - zu ihren Heldinnen Lucy Barton und Olive Kitteridge. Es ist Herbst…