Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 02.11.1999
Viel Spott hält Thomas Sören Hoffmann für Wolfgang Lenzens Ethik parat, die vor allem ermessen zu wollen scheint, „was 'moralisch o.k.' ist und was nicht“. Platon und Kant hätten Lenzens Devise „niemandem schaden“ als allzu aussageschwach zurückgewiesen, meint Hoffmann. Lenzen predige einfach die Suche nach dem Glück, dem Rezensenten fehlen jedoch die Grundsätze. Homosexualität, Euthanasie, Selbstmord und abseitige Formen sexueller Betätigung wolle Lenzen einfach zulassen, während man anerkennen müsse, dass er bei der Abtreibung die Schwelle sehr hoch ansetze. Nein, eine Ethik sei das alles nicht.
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