Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 20.08.2001
Wolfgang Tischner hat sich ausgiebig in diverse Archive begeben und das ans Tageslicht beförderte Material über die Katholische Kirche in der DDR gründlich aufbereitet, lobt Ulrike Koltermann, die bar erstaunt ist darüber, wie geschickt die Katholiken in den ersten Nachkriegsjahren den atheistischen Staat hintergingen und erfolgreich ihren Glauben praktizierten, Presseorgane, Religionsunterricht an staatlichen Schulen und Privatschulen inklusive. Einen Preis musste die Kirche allerdings dem Staat entrichten, berichtet die Rezensentin: Eine politische Aktivität war Tabu. Allerdings umging die Kirche im Laufe der Zeit auch das, in dem sie in eigenen Publikationen zumindest versteckt politische Analysen unterbrachte, wie der Leser erfährt.
Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Jana Hensel: Es war einmal ein Land In ihrem neuen Buch erzählt die Bestsellerautorin Jana Hensel vom Ende eines großen Traums. Denn das, was vor über 35 Jahren als Aufbruch in eine neue Ära begann, wird nun… Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Norbert Gstrein: Im ersten Licht Zwei Weltkriege, ein Jahrhundert: ein eigenwilliges Leben voller Schönheit, Tragik und Widersprüche. Norbert Gstrein schenkt uns ein ganzes Menschenleben. Dabei ist jedes…