Aus dem Niederländischen von Sonja Fiedler-Tresp. Es gibt Momente im Leben, die möchte man unbedingt noch einmal erleben. Und es gibt Momente im Leben, die möchte man ungeschehen machen. Beides ist unmöglich, denkt Cato, bis sie eines Tages eine Visitenkarte auf dem Klavier ihres Vaters findet: "Filme, die nirgends laufen, die du aber schon immer sehen wolltest", steht darauf. Die Adresse führt Cato zu der mysteriösen Frau Kano, die in ihrem Kino besondere Zeitreisen anbietet. Hat Cato hier vielleicht die Möglichkeit, zum ersten Mal ihre Mutter zu treffen? Auf der Suche nach der Wahrheit begibt sie sich auf eine gefährliche Reise durch Zeit und Erinnerungen, bis sie vor einer Entscheidung steht, die ihr Leben für immer verändern wird.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 24.06.2024
"Mitreißend kühn" findet Rezensent Oliver Jungen das Buch des Niederländers Yorick Goldewijk über Zeitreisen: Die junge Cato wird von ihrem Vater weitgehend ignoriert, ihre Mutter ist schon gestorben. Da bekommt sie eine mysteriöse Einladung in ein Kino, das Reisen in die eigene Erinnerung ermöglicht - dort wartet letztlich ihre Mutter auf sie. Das Ganze wird Jungen zufolge rapide erzählt, mit viel Spaß am Abenteuer und Reminiszenzen an Hesses "Steppenwolf" und "Zurück in die Zukunft."
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