Perlentaucher-Autor

Mitchell Cohen

Mitchell Cohen, geboren 1952, ist emeritierter Professor für Politikwissenschaft am Baruch College der City University of New York und ehemaliger Herausgeber des Dissent Magazine. Sein neuestes Buch ist "The Politics of Opera from Monteverdi to Mozart".
8 Artikel

Treibende Kräfte

SOS: USA 01.12.2025 "Demokratien existieren, bis sie nicht mehr existieren", schrieb Erwin Chemerinsky. Kann es sein, dass die amerikanische Verfassung, die auf ein ländliches Amerika des 18. Jahrhunderts zugeschnitten ist, für die heutige Realität nicht mehr funktioniert? Aber wozu sollte ein neuer Verfassungskonvent in einem derart polarisierten Land führen? Die Rechte hat kulturelle Hegemonie erlangt, während die Linke sich zerstreitet wie in der Weimarer Zeit. Abschluss unserer kleinen Serie zur Krise der amerikanischen Demokratie. Von Mitchell Cohen

Verschärfung des Kulturkampfs

SOS: USA 18.11.2025 In der Regierung Trump kulminieren Tendenzen, die sich schon spätestens seit Ronald Reagan stets verstärken: Die Macht der Gewerkschaften schwand, die Differenz zwischen Arm und Reich wird immer größer. Kein Wunder, dass ein populistisches Fantasma - "Make America Great Again" - Anklang fand. Und die "Long New Right" triumphiert. Wir setzen mit diesem Brief unsere kleine Serie mit Exkursen zur Krise der amerikanischen Demokratie fort. Von Mitchell Cohen

Ich bin kein Know-Nothing

SOS: USA 11.09.2025 Gab es je eine "normale" Demokratie in Amerika? Das Land ist sei langem auf der Suche danach. Jon Grinspans Buch "The Age of Acrimony" erzählte, wie sich Politik in Amerika nach dem Bürgerkrieg immer weiter "normalisierte". Jeder in Washington ist besessen von diesem Buch, behauptete Politico. Aber das Buch erschien vor Trumps Wiederwahl... Wir starten mit diesem ersten Brief eine Serie mit Exkursen zur Krise der amerikanischen Demokratie. Von Mitchell Cohen