Stichwort

DDR

3 Presseschau-Absätze
9punkt 22.07.2020 […] zusammen.    Die Autorin Jana Hensel, die in der Zeit gern für die Ossis spricht (und die Tradition der DDR-Apologie in dieser Zeitung fortführt) hatte vor einigen Wochen ein Gespräch mit dem DDR-Oppositionellen Klaus Wolfram geführt, der ein Anhänger eines "Dritten Weges" war und die DDR gern sozialistisch gehalten hätte. In dem Gespräch mit Hensel hat er glatt dahingesagt: "Die SED wurde doch […] doch nicht von der Berliner Umweltbibliothek aufgelöst, sondern von den eigenen Genossen." Auf das Interview antwortet in dem Blog globkult.de der DDR-Oppositionelle Werner Schulz, der Wolfram unter anderem vorwirft, dass er nach der Wende zu jenen gehörte, die das Hauptinteresse der Diskussion nach der Wende auf das Thema Stasi lenkte: "Die Stasi wurde zum Buhmann und Blitzableiter, damit sich die Partei […]
Efeu 23.04.2020 […] dokumentierten Beitrag zum coronabedingt lediglich digital stattfindenden Berliner Symposium "Und seitab liegt die Stadt: Herkunft" umkreist die Schriftstellerin Annett Gröschner ihre Herkunft aus der DDR und deren leicht gespaltenes Verhältnis zu Kolonialismus und Rassismus: "Ich bin mit einer Form des Internationalismus aufgewachsen, der den Kosmopolitismus in sich verleugnet hat. Solidarität mit u […] kaum jemand damit umgehen, wenn es jenseits des Theoretischen und von Spenden ablief. Auf die Vertragsarbeiter·innen war niemand vorbereitet. Da trat dann ganz schnell ein alter Rassismus zutage. Die DDR war eine so homogene Gesellschaft, dass selbst die, die aus den Ostgebieten geflohen oder vertrieben worden waren, ihre Herkunft verleugneten, meist gezwungenermaßen, um keine Nachteile zu haben. Die […]