Stichwort

Duden

85 Presseschau-Absätze - Seite 1 von 6
9punkt 17.02.2021 […] im New Internationalist - siehe die aktuelle Magazinrundschau. In der NZZ hat Urs Bühler wenig Geduld mit den neuen gendergerechten Sprachregelungen des Online-Dudens. Man muss nicht alles zu Tode regeln, meint er, schon gar nicht der Duden: "Die Sprache ist keine Notdurftanstalt, in der es jede Tür einem Geschlecht zuzuordnen gilt. Sie kann die Verhältnisse dieser Welt weder passgenau abbilden noch […] noch verbessern, doch dient sie im Alltag in erster Linie der Kommunikation. Diese soll ohne unnötige Komplikationen und Verunstaltungen stattfinden, und der Duden hat dabei Orientierung zu bieten, auch im Gender-Dschungel. Die neuste Ausgabe hält zwar im Kapitel zu 'geschlechtergerechtem Sprachgebrauch' fest, dieser sei auch 'ein relevanter Faktor, um Gleichstellung zu realisieren'. Ja, der Kampf gegen […]
9punkt 29.01.2021 […] aus der extrem rechten Ecke, die bei gefühlt jedem Kommafehler in einer Bildunterschrift eine Klage raushaut." Im Zeit-Online-Interview mit Nils Erich verteidigt die Duden-Chefredakteurin Kathrin Kunkel-Razum den Vorstoß des Online-Dudens, künftig Personen- und Berufsbezeichnungen zu gendern. "Wir streiten damit nicht ab (…), dass die maskulinen Formen auch geschlechterübergreifend verwendet werden können" […] bedeuten überhaupt 'Normen zur deutschen Sprache'? Der einzige Sprachbereich, wo richtige Normen festgeschrieben sind, ist die Orthografie, also die Rechtschreibung. Diese Normen legt auch nicht der Duden fest, sondern eine staatlich übergreifende Institution, nämlich der Rat für deutsche Rechtschreibung. Selbst da gibt es Spielraum für Interpretationen, wie bei Gesetzen, weil nicht alles ganz hunde […]
9punkt 08.01.2021 […] aussteigen kann, ohne dass es zum Crash käme." Fast unbemerkt hat die Duden-Redaktion bereits im vergangenen Jahr begonnen, 12.000 Berufsbezeichnungen zu gendern, weiß Marcus Lorenz in der Welt. Das generische Maskulinum soll Stück für Stück getilgt werden. SprachwissenschaftlerInnen sind empört, auch Lorenz hält nichts davon: "Wenn der Duden der Welt schreibt, die Bedeutungsangaben würden auf 'redaktionellen […] Glottisschlag, den Genderstern - lediglich "ein sprachlicher Gesslerhut, mit dem signalisiert wird, dass sein Träger einer von den Proponenten vertretenen Geschlechterideologie folgt" und den Vorstoß der Duden-Redaktion: "Die Genderlinguistik verhält sich zu großen Teilen wie ein Schlosser, der seinen Hammer wegwirft und versucht, ihn durch einen Feldstein zu ersetzen. Damit kommt er nicht zurecht, so wie […]