Stichwort

Hans Magnus Enzensberger

17 Artikel - Seite 1 von 2

Das Monster Verlag

Vom Nachttisch geräumt 16.07.2019 […] Dem Buch ist ein sehr sprechendes Zitat vorangestellt. Am 6. Mai 1959 schrieb Hans Magnus Enzensberger an Siegfried Unseld: "So ein Verlag ist eben doch ein Monster, aber wir werden schon damit fertigwerden, mit dem Monster, und zusehen, dass es gedeiht, ohne uns aufzufressen." So schreibt Hans der Große an Siegfried, den Drachentöter. Ich habe keine Ahnung, was für ein Mann Siegfried Unseld im Jahre […] und um die Schrifttypen und die Art des Papiers. Er macht auch aus seinen Hörspielen und Funkessays Bücher. Es gibt in Deutschland sicher keinen Autor, der so viel vom Buch versteht wie Hans Magnus Enzensberger. Das schließt dessen Auftreten auf dem Markt mit ein. Amslinger schreibt: "Die große Wirkmächtigkeit des Suhrkamp-Verlages in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts resultierte nicht zuletzt […] Von Arno Widmann

Gegen den Muff von 40 Jahren

Essay 23.03.2009 […] waren - wahrscheinlich noch nicht sein konnten -, sich der schrecklichen Tatsachen zu stellen, erkoren sich die 68er-Studenten und -Schüler den Staat zum Ersatzfeind. Einer der 68er-Vordenker, Hans Magnus Enzensberger, gab 1964 die Richtung vor: Er setzte das faktische Auschwitz und den potentiellen "Megatod", zu dem der Rüstungswettlauf führen könne, in eins und nannte die so geschaffene Verbindung "Gegenwart […] "Deutschland, Israel und die Juden", gehalten am 19.3.1961 im Herzl-Institut in New York (Berlin 1961). (12) Richard Oehmig, Schuld und Eskapismus. Der Briefwechsel zwischen Hannah Arendt und Hans Magnus Enzensberger, München 2005. (13) Odo Marquard, Verweigerung der Bürgerlichkeitsverweigerung. 1945: Bemerkungen eines Philosophen, in: ders., Individuum und Gewaltenteilung. Philosophische Studien, Stuttgart […] Von Götz Aly

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

Vom Nachttisch geräumt 28.03.2007 […] Thomas Mann bis Horst Tomayer, liest, dem wird schnell klar, dass hier einer schreibt, der alles so genau zu wissen glaubt, dass er sich das Hinsehen sparen kann. Bei der 1959er Kontroverse mit Hans Magnus Enzensberger über dessen Essay-Sammlung "Einzelheiten" war Hacks so ungehalten über dessen Mangel an marxistischem Durchblick, dass er sich zu einer Verteidigungsrede für Stalin aufschwingt und die Blindheit […] Von Arno Widmann