Stichwort

Georgien

236 Presseschau-Absätze - Seite 1 von 16
Efeu 09.10.2018 […] er der Blick in dieses literarische Land, versichert er in der FAZ. Der Freitag hat Expertinnen und Experten um Einschätzungen und Buchtipps gebeten. Unseren Überblick über Literatur aus und über Georgien finden Sie hier. Gerrit Bartels spricht im Tagesspiegel mit María Cecilia Barbetta ausführlich über deren Roman "Nachtleuchten" und die Geschichte ihres Heimatlandes Argentinien, insbesondere die […] Frankfurter Buchmesse bringen SZ und taz außerdem ihre Literaturbeilagen, die wir in den kommenden Tagen an dieser Stelle auswerten. In der taz besprochen werden unter anderem Bücher aus dem Gastland Georgien, Anke Stellings "Schäfchen im Trockenen", Heinz Helles "Die Überwindung der Schwerkraft", Karen Duves "Fräulein Nettes kurzer Sommer" und Leonard Cohens Gedichtband "Die Flamme". […]
9punkt 08.10.2018 […] In der NZZ gibt Ulrich M. Schmid einen interessanten kurzen Einblick in die jüngere georgische Geschichte, die vom Verhältnis Georgiens zu Russland geprägt ist. Wie kompliziert diese Geschichte ist, sieht man zum Beispiel an einem Denkmal in Tblissi für die "Teilnehmer einer friedlichen Demonstration, die vom sowjetischen Regime am 9. März 1956 blutig niedergeschlagen wurde". So ist es in den Stein […] Anlass für die Demo war damals Chruschtschows Kritik am Stalinkult, erzählt Schmid: "Junge Demonstranten zogen mit Stalin-Porträts durch das Stadtzentrum von Tbilissi und forderten die Unabhängigkeit Georgiens. Der Text auf der Erinnerungstafel erweckt den Eindruck, dass es bei der Demonstration von 1956 um demokratische Rechte und föderale Autonomie gegangen sei. Verschwiegen wird dabei, dass die Demonstration […]
Efeu 06.10.2018 […] totalitärer Systeme. ... Es war mir wichtig, diesen Ort konkret zu benennen. Denn: Das ist Georgien, das ist Tbilissi, das ist ein Randbezirk von Tbilissi. In Georgien kämpfen wir uns nicht nur physisch an den Hinterlassenschaften der Sowjetunion ab, sondern auch mit den Werten, die dageblieben sind." Außerdem zu Georgien: Für die Welt hat Richard Kämmerlings aktuelle Übersetzungen georgischer Literatur zur […] Die NZZ wirft in ihrer Beilage "Literatur und Kunst" einen Blick nach Georgien, dem Gastland der Frankfurter Buchmesse. Der georgische Schriftsteller Aka Morchiladze entwirft eine kurze Geschichte seines Heimatlandes, an dem als Knotenpunkt widerstrebender geopolitischer Interessen immer wieder gezerrt wurde. "Georgien schaffte es in den langen Zeiten der Unterwerfung durch Imperien immer wieder, bei […] diesen höhere Machtpositionen zu besetzen. Es kam sogar vor, dass man georgischen Königen den Schah-Titel in Persien angeboten hat. Der Berühmteste unter diesen Herrschern war Josef Stalin. ... Für Georgien war die Position des unterdrückten, aber beliebten Exoten äußerlich gesehen vielleicht angenehm, aber dahinter verbarg sich ein dramatisches Innenleben. Die georgischen Eliten gewöhnten sich im Laufe […]
Efeu 10.09.2018 […] des Bewusstseins ihrer eigenen Spätzeit. Italien konnte ihm zu alledem nichts beitragen." Irene Eidinger und Thorsten Mense berichten in der Jungle World, mit welchen Maßnahmen sich Techno-Clubs in Georgien vor homophoben Übergriffen aus der Gesellschaft verschanzen: Wer rein will, "muss sich vorab mit Namen, Ausweisnummer und Facebook-Profil anmelden. Ein Mitarbeiter sichtet die Profile, bevor Einladungen […] passen in der Nacht auf, dass nur die Eingeladenen den Club unter dem Fußballstadium Dinamo Arena betreten. Warum, weiß ein Gast Anfang 20 zu berichten: 'Da draußen ist Feindesland.' Lange Zeit galt Georgien als eines der homophobsten Länder des Ostens." Weitere Artikel: Für die SZ hat sich Arne Reimer mit Saxofonist Wayne Shorter zum Gespräch über dessen neues, von einem dicken Comic flankierten Album […]
9punkt 07.09.2018 […] Im Freitext auf Zeitonline erzählt die ungarische Schriftstellerin Noemi Kiss von dem unheimlichen Totenkult um Stalin in Georgien, den sie bei einem Besuch eines Museums in Stalins Geburtsstadt Gori erlebt hat: "Tatsächlich ist abscheulich, was uns an Stalin-Verehrung im Museum begegnet. Kein Wort über seine blutigen Taten. Stattdessen Zeugnisse seiner Kindergedichte. Zwischen gut und böse wird hier […] Gänsehaut bereitet, umso mehr, wenn man in der Bukowina die Grabsteine der verhungerten Ukrainer und Ukrainerinnen gesehen hat. Millionen sind gestorben, auch russische Soldaten. Die Ukraine ist stumm in Georgien, darüber wird kein Wort verloren." […]