Stichwort

Punk

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Efeu 07.11.2019 […] auf den Gedanken, sich gegenseitig als Cousins auszugeben, um eine Einladung für das Visum zu bekommen. Dann fuhren die ersten Punks rüber, unter anderem zum großen Festival in Jarocin. ... Bis zu 20.000 Besucher über mehrere Tage, Dutzende Bands, ein Drittel der Besucher Punks, das war in der DDR unvorstellbar. Das führte dazu, dass die Alösa-Gruppe, die auch eine politisch oppositionelle Gruppe war […] Barnett alles niederreißt - nur um wieder aus der Asche aufzusteigen. Es ist kein Trennungsalbum. Es ist ein Triumph." Ein Video: Nicht nur der Kontakt mit der westdeutschen Punkszene war für die DDR-Punks wichtig, sondern vor allem auch der zur polnischen, erfahren wir im taz-Gespräch, das Uwe Rada mit dem damaligen Szeneaktivisten Alexander Pehlemann geführt hat. Los ging es über Fanzines und Adressentausch […]
Efeu 19.06.2019 […] "Die Mauer stand einfach da": Punkgeschichte auf dem Spielplatz Ein schön anekdotenreiches Gespräch hat Julian Weber für die taz mit der Fotografin und Punk-Chronistin Roberta Bailey geführt, die insbesondere die Visualität der frühen Punkjahre mit ihren Aufnahmen stark geprägt hat. Unter anderem hat sie das rotzig-schlichte Cover des Ramones-Debütalbums fotografiert - auch wenn es bei der Session […] Session noch gar nicht darum ging, ein Bild für ein Plattencover zu finden. "Ursprünglich waren die Fotos als Coverstory für die dritte Ausgabe des Magazins Punk gedacht. ... Ich möchte Sie jetzt nicht enttäuschen, aber die Mauer stand einfach da. Wir hingen im Ramones-Loft in der East-2nd-Street ab, wo sie mit ihrem Lichtmischer Arturo Vega wohnten. Die Fotos in der Wohnung waren langweilig, also gingen […] werden ein Konzert des DSO unter Mikhail Tatarnikov (Tagesspiegel), ein Konzert des Babylon Orchestras (Tagesspiegel) und neue Popveröffentlichungen, darunter das neue Album der britischen Anarcho-Punk-Band Bad Breeding, auf dem einem laut SZ-Popkolumnist Julian Dörr "nichts als die kalte, ungerechte, spätkapitalistische Realität" entgegen schlägt. […]
Efeu 26.01.2019 […] Zimmer bekam." Reihenweise werden Print-Musikmagazine eingestellt, nur das Punk- und Hardcore-Fanzine Ox hält sich seit 30 Jahren gut über Wasser, stellt Thomas Saltere im Freitag fest. Das Geheimnis des Erfolgs? Die treue Leseklientel ist einfach mit dem Heft mitgealtert: Heute ist das Magazin "ein Netzwerk für erwachsene Punk-Fans, die am Wochenende in ihre Autos steigen und Konzerte in Jugendzentren […] r und die Besoffen-vorm-Autonomen-Zentrum-Rumlieger, aber heute sind das Anwälte, Lehrer, Ärzte und Sozialpädagogen.' Und die wollen immer noch über Punk und Hardcore lesen." Dazu quasi passend bringt die NZZ eine Bilderstrecke mit Eindrücken von Punk in Deutschland in den 80ern. Weitere Artikel: Im Tagesspiegel wirft Andreas Busche einen Blick in die HipHop-Szene Neuköllns. Für den Tagesspiegel […]
Efeu 08.12.2018 […] Popfeuilletons trauern um Punk-Urgestein Pete Shelley, der bei den Buzzcocks sang: Die spielten in ihren ersten Jahren "Songs über die elendige Langeweile oder die Freuden der Masturbation - doch anders als die anderen Punks hatte die Gruppe wenig Zerstörerisches an sich", schreibt André Boße in der Berliner Zeitung: "Die Buzzcocks hatten Bock auf Melodien, als 'Bubblegum Punk' bezeichnete man sie. . […] Love", den Gerrit Bartels im Tagesspiegel würdigt: "Der Song über die Schwierigkeiten mit der Liebe und über ihre Irrwege ist einer der besten, berühmtesten, melodiösesten und auch ikonografischsten der Punk-Ära." Wir erinnern uns gern an dieses Stück: Weitere Artikel: Für die SZ plaudert Jan Kedves mit den verbliebenen Beastie Boys, über die dieser Tage ein (in der taz besprochenes) Buch erscheint. […]
Magazinrundschau 25.09.2018 […] amerikanischen Journalisten und Übersetzer Mohr zum Gespräch an einen Tisch gesetzt. Insbesondere auf die Rolle der Punks im Widerstand gegen das SED-Regime kommt Mohr zu sprechen: "Ich denke, eine der größten Leistungen der Punks war es, die Widerstandskraft anderer Gruppen zu stärken. Die Punks verloren nämlich ihre Angst vor der Polizei und dem Sicherheitsapparat. Sie wurden so oft gegängelt und geschlagen […] im Knast ab, wurden entlassen und kämpften weiter. Ich denke, das sortierte die Lage für viele andere Gruppen, die das beobachteten, neu. Und als sich der Unmut auf die Straße bewegte, standen die Punks in der ersten Reihe - aufs Neue, weil sie keine Angst mehr vor der Polizei hatten. Sie wussten, dass man sie schlagen würde. ... Ich denke, das ist etwas, was die Diktatur am meisten in Angst versetzte: […] versetzte: Die Tatsache, dass sie immer repräsentativ für Protest standen. Andere Gruppierungen konnte man über Nacht ins Gefängnis werfen, danach würden sie wieder in der Gesellschaft aufgehen. Die Punks aber brachten ihre oppositionelle Haltung jederzeit zum Ausdruck, wenn sie auf der Straße waren." Eine der wichtigeren Ostpunk-Bands war L'Attentat aus Leipzig, der es damals gelang, ein Album auf Kassette […]