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Punk

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Efeu 19.06.2019 […] "Die Mauer stand einfach da": Punkgeschichte auf dem Spielplatz Ein schön anekdotenreiches Gespräch hat Julian Weber für die taz mit der Fotografin und Punk-Chronistin Roberta Bailey geführt, die insbesondere die Visualität der frühen Punkjahre mit ihren Aufnahmen stark geprägt hat. Unter anderem hat sie das rotzig-schlichte Cover des Ramones-Debütalbums fotografiert - auch wenn es bei der Session […] Session noch gar nicht darum ging, ein Bild für ein Plattencover zu finden. "Ursprünglich waren die Fotos als Coverstory für die dritte Ausgabe des Magazins Punk gedacht. ... Ich möchte Sie jetzt nicht enttäuschen, aber die Mauer stand einfach da. Wir hingen im Ramones-Loft in der East-2nd-Street ab, wo sie mit ihrem Lichtmischer Arturo Vega wohnten. Die Fotos in der Wohnung waren langweilig, also gingen […] werden ein Konzert des DSO unter Mikhail Tatarnikov (Tagesspiegel), ein Konzert des Babylon Orchestras (Tagesspiegel) und neue Popveröffentlichungen, darunter das neue Album der britischen Anarcho-Punk-Band Bad Breeding, auf dem einem laut SZ-Popkolumnist Julian Dörr "nichts als die kalte, ungerechte, spätkapitalistische Realität" entgegen schlägt. […]
Efeu 26.01.2019 […] Zimmer bekam." Reihenweise werden Print-Musikmagazine eingestellt, nur das Punk- und Hardcore-Fanzine Ox hält sich seit 30 Jahren gut über Wasser, stellt Thomas Saltere im Freitag fest. Das Geheimnis des Erfolgs? Die treue Leseklientel ist einfach mit dem Heft mitgealtert: Heute ist das Magazin "ein Netzwerk für erwachsene Punk-Fans, die am Wochenende in ihre Autos steigen und Konzerte in Jugendzentren […] r und die Besoffen-vorm-Autonomen-Zentrum-Rumlieger, aber heute sind das Anwälte, Lehrer, Ärzte und Sozialpädagogen.' Und die wollen immer noch über Punk und Hardcore lesen." Dazu quasi passend bringt die NZZ eine Bilderstrecke mit Eindrücken von Punk in Deutschland in den 80ern. Weitere Artikel: Im Tagesspiegel wirft Andreas Busche einen Blick in die HipHop-Szene Neuköllns. Für den Tagesspiegel […]
Efeu 08.12.2018 […] Popfeuilletons trauern um Punk-Urgestein Pete Shelley, der bei den Buzzcocks sang: Die spielten in ihren ersten Jahren "Songs über die elendige Langeweile oder die Freuden der Masturbation - doch anders als die anderen Punks hatte die Gruppe wenig Zerstörerisches an sich", schreibt André Boße in der Berliner Zeitung: "Die Buzzcocks hatten Bock auf Melodien, als 'Bubblegum Punk' bezeichnete man sie. . […] Love", den Gerrit Bartels im Tagesspiegel würdigt: "Der Song über die Schwierigkeiten mit der Liebe und über ihre Irrwege ist einer der besten, berühmtesten, melodiösesten und auch ikonografischsten der Punk-Ära." Wir erinnern uns gern an dieses Stück: Weitere Artikel: Für die SZ plaudert Jan Kedves mit den verbliebenen Beastie Boys, über die dieser Tage ein (in der taz besprochenes) Buch erscheint. […]
Magazinrundschau 25.09.2018 […] amerikanischen Journalisten und Übersetzer Mohr zum Gespräch an einen Tisch gesetzt. Insbesondere auf die Rolle der Punks im Widerstand gegen das SED-Regime kommt Mohr zu sprechen: "Ich denke, eine der größten Leistungen der Punks war es, die Widerstandskraft anderer Gruppen zu stärken. Die Punks verloren nämlich ihre Angst vor der Polizei und dem Sicherheitsapparat. Sie wurden so oft gegängelt und geschlagen […] im Knast ab, wurden entlassen und kämpften weiter. Ich denke, das sortierte die Lage für viele andere Gruppen, die das beobachteten, neu. Und als sich der Unmut auf die Straße bewegte, standen die Punks in der ersten Reihe - aufs Neue, weil sie keine Angst mehr vor der Polizei hatten. Sie wussten, dass man sie schlagen würde. ... Ich denke, das ist etwas, was die Diktatur am meisten in Angst versetzte: […] versetzte: Die Tatsache, dass sie immer repräsentativ für Protest standen. Andere Gruppierungen konnte man über Nacht ins Gefängnis werfen, danach würden sie wieder in der Gesellschaft aufgehen. Die Punks aber brachten ihre oppositionelle Haltung jederzeit zum Ausdruck, wenn sie auf der Straße waren." Eine der wichtigeren Ostpunk-Bands war L'Attentat aus Leipzig, der es damals gelang, ein Album auf Kassette […]
Efeu 31.08.2018 […] In der engen Auslegung des Wortes spielt der türkische Musiker Tünay Akdeniz zwar gar keinen Punk, auch wenn ein Album mit Aufnahmen aus den 70ern, das jetzt auf den Markt gebracht wurde, "The Godfather of Punk" betitelt ist, erklärt Volkan Ağar in der taz: Aber in der Türkei der 70er war Punk ohnehin eher eine Frage der Attitüde: Schließlich bewegte man sich in einem "Land, dessen Regierung zu jener […] die erste islamistische Partei ins Parlament eingezogen war, Straßenkämpfe zwischen Linken und Rechten immer heftiger wurden, bevor die Generäle einmal mehr putschten. .. Ist es das, was an Akdeniz Punk ist? Unverblümt über Sex singen, in einem Land in einer Zeit, in der der Staat brutal auf das Privatleben der Bürger zugreift, in einer Gesellschaft, die hin und her gerissen ist, zwischen Tradition […]