Stichwort

Oliver Reese

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Efeu 12.09.2020 […] "Gott" von Oliver Reese. Bild: Matthias HornFerdinand von Schirachs zeitgleich am Berliner Ensemble in der Inszenierung von Oliver Reese und am Düsseldorfer Schauspielhaus in der Inszenierung von Robert Gerloff gezeigtes Sterbehilfe-Stück "Gott" sollte die gleichen Kontroverse auslösen wie sein vor fünf Jahren weltweit diskutiertes Stück "Terror". Die TheaterkritikerInnen sind sich allerdings überraschend […] einig: Langweilig und staubtrocken finden sie das Stück, in dem ein Ethikrat darüber entscheiden soll, ob die lebensmüde Frau Gärtner "Beihilfe zum Suizid" erhalten soll. "Die Schauspieler haben in Oliver Reeses Inszenierung keine Menschen aus Fleisch und Blut zu verkörpern, sondern sind bloß Sprachrohre bestimmter Berufs- und Interessengruppen; bei Schirach heißen sie unterschiedslos Sachverständige", […] respektiert? Wer spielt nun eigentlich Gott: derjenige, der sich einer Sterbehilfe verweigert oder der ihr nachgibt? Aber nichts von alldem." Im Dlf-Kultur-Gespräch mit Stephan Karkowsky fordert Oliver Reese eine neue gesetzliche Regelung für die Sterbehilfebegleitung. Weiteres: In der taz fordert Karin Becker, die als Intendantin auf Christoph Nix am Theater Konstanz folgt, mehr Frauen und Diskurs […]
Efeu 20.02.2018 […] Panikherz. Bild: Julian Roeder Oliver Reeses Inszenierung von Benjamin von Stuckrad-Barres heißer Kokser-Autobiografie "Panikherz" am Berliner Ensemble lässt die Kritiker doch eher kalt. In der FR staunt Dirk Pilz: "Dass unbekümmert gesungen, geraucht und ins Publikum gezwinkert wird. Dass die Bühne - eine Treppe, hinten eine Bar, an den Seiten Live-Musiker - bloßer Laufsteg für's Szenen-Show-Business […] bestens zu konsumieren. Ein Abend liebevoll verpackter Verzweiflungsdrops." Christine Wahl bedauert im Tagesspiegel: "Es kracht nicht!" Und FAZ-Kritiker Jan Wiele kratzt sich am Kopf: Warum hat Oliver Reese für seine erste eigene Regie als neuer Intendant des BE eine Buchadaption gewählt, die"durchaus das Zeug dazu hat, den 'Eventbuden'-Vorwurf von der Volksbühne weg und auf sein eigenes Haus zu ziehen" […]