Stichwort

Volksbühne

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Efeu 15.06.2019 […] Stück "Das Bauhaus - Ein rettendes Requiem" diese Woche ebenfalls an die Volksbühne zurückkehrt, die Parallelen zwischen Volksbühne und Bauhaus, begrüßt die Pollesch-Wahl, erinnert aber auch: "Theater gehören niemandem". Das Kollektiv "Staub zu Glitzer", das 2017 zu Chris Dercons Volksbühne besetzte, will erneut die Volksbühne in Beschlag nehmen - allerdings in Zusammenarbeit mit Rene Pollesch, wie […] Laudenbach antwortet Rene Pollesch auf die Vorwürfe, man habe mit seiner Wahl eine "restaurative" Entscheidung getroffen und den "Paten" beziehungsweise einen "älteren westdeutschen Mann" an die Volksbühne zurückgeholt (Unsere Resümees): "'Pate', was soll das bedeuten? Kriminelle Energie? Das ist doch gut, nur zu. Silberrücken zielt auf weiß, männlich, patriarchalisch. Heterosexuell, was ich als Schwuler […] wie Robert Klages im Tagesspiegel meldet. Ihr Ziel: "Das Theater soll ein Ort für alle sein, jederzeit frei zugänglich. Im 24-Stunden-Betrieb soll jeder an der Volksbühne inszenieren oder ausstellen können, so die Idealvorstellung. Kollektive Intendanz also: Wenn eine Person beispielsweise Fotos im Foyer ausstellen möchte, so könnte sie oder er dafür im Gegenzug Geschirr abwaschen in der Volksküche." […]
Efeu 13.06.2019 […] "Ich bin ganz klar von Castorf zu unterscheiden", sagte Rene Pollesch gestern bei der offiziellen Pressekonferenz zur Ernennung als Volksbühnen-Intendant, um im gleichen Atemzug die Rückkehr des unter Chris Dercon geflüchteten Volksbühnen-Hofstaats - Martin Wuttke, Sophie Rois, Fabian Hinrichs etc. - zu verkünden. "Was ist mit dem ganzen Neuanfang geworden?", fragt sich denn auch Johannes Schneider […] enttäuschte Christine Dössel in der SZ: "Diese Kuschellösung hätte man schon viel früher, wenn nicht sofort nach Dercons Demission haben können, um die Gemüter und die Volksbühnen-Mitarbeiter zu beruhigen." "Reichlich angemoosten Volksbühnen-Mythos" vernimmt auch Andreas Fanizadeh in der taz bei der Pressekonferenz und seufzt: "Es klingt von Pollesch arg selbstbezüglich, wenn er, der Antiautoritäre, mit […]
Efeu 12.06.2019 […] Rene Pollesch soll die Volksbühne übernehmen, meldet Peter Laudenbach in der SZ: "Seine Berufung ist eine durchaus riskante Wette mit offenem Ausgang", meint der Kritiker, der sehr zufrieden mit der Entscheidung scheint, weil Pollesch in der Tradition der Volksbühne steht. "Pollesch ist der richtige Mann, mit dem die besten Schauspieler Deutschlands zusammenarbeiten wollen und der Freunde und Bewunderer […] Bewunderer auf allen Seiten der im Volksbühnen-Streit aufgerissenen Gräben hat", meint auch Ulrich Seidler in der Berliner Zeitung. Von wegen Risiko, denkt sich dagegen Rüdiger Schaper im Tagesspiegel: "Castorf arbeitet am Berliner Ensemble. Und natürlich stellen sich die Fans jetzt die Frage, ob er eines Tages wieder an der Volksbühne auftauchen wird. Mit einem Intendanten Pollesch steigt die Wahrsch […]
Efeu 07.06.2019 […] en Szenen hätten dem Abend gutgetan." Wenn im Theater die Abrechnung mit den Männern aussieht, wie in Katja Brunners Stück "Die Hand ist ein einsamer Jäger", das Pınar Karabulut in der Berliner Volksbühne inszeniert hat, dann möchte NZZ-Kritiker Bernd Noack davon lieber nichts wissen. "Da leuchteten rosa Turnhöschen, und der böse Scholli kriegte sein Fett ab; da wurde das Bulimie-Speiben zur Abrechnung […] junge Darsteller (zwei davon Männer mit Damenfrisur), die sich zwischen Psychedelic und Klamauk so wohl fühlten wie im Möbelhaus-Kinderland." Stefan Puchers Inszenierung der "Lulu", ebenfalls an der Volksbühne, hat ihm auch nicht besser gefallen. Besprochen werden außerdem Enis Macis "Mitwisser" und der Mülheim-Gewinner "atlas" von Thomas Köck bei den Berliner Autorentheatertagen (taz, FR) - gegen letzteres […]
Efeu 26.01.2019 […] siehe Jedermann, aus den oben genannten Gründen aber nicht von Frauen. Deshalb sind Genie und Männlichkeit auch bis heute fest vertäute Begriffe." Apropos Intendanz…Wie sieht's da eigentlich an der Volksbühne aus, haben Sophie Diesselhorst und Elena Philipp für die Nachtkritik bei Kultursenator Klaus Lederer nachgefragt, um dann nur zu erfahren, dass es im Frühsommer eine Entscheidung, bis dahin aber […] "Reagieren könnte, ja müsste die Neubesetzung des Intendanzpostens auf die Debatten um Machtmissbrauch und überkommene quasi-feudale Strukturen im Theater. Genauso wie eine Frau an der Spitze der Volksbühne ein wichtiges Zeichen setzen würde. Ob sich diese Debattenpunkte in seinem Kriterienkatalog niederschlagen, teilt Kultursenator Klaus Lederer allerdings auch auf wiederholte Nachfragen nicht mit […]
Efeu 19.05.2018 […] NZZ-Interview mit Daniele Muscionico spricht Volksbühnen-Interimschef Klaus Dörr über seine Pläne, eine Frauenquote und darüber, was seiner Meinung nach mit Chris Dercon falsch gelaufen ist. "Es war schlichtweg alles zu teuer", meint er. Und: "Der Anfang waren die Ernennung von Chris Dercon und die strukturelle Neukonzeption des Hauses mit den neuen Volksbühnen, im Plural. Wie die Kunstwerke, das Kinohaus […] Flughafen Tempelhof - ein riesiges Konstrukt (…) wofür aber niemand Geld hatte oder in der Konsequenz Geld zur Verfügung stellen wollte. Deshalb wurde die Konzeption immer kleiner, und am Ende war die Volksbühne übrig geblieben, aber ohne Ensemble." Weiteres: Eher mäßig fällt in der Berliner Zeitung Ulrich Seidlers Zwischenbilanz des diesjährigen Berliner Theatertreffens aus, das sich bei aller Energie […]
Efeu 18.04.2018 […] Interimschef an der Volksbühne, macht im Interview mit der Berliner Zeitung noch mal klar, dass er Chris Dercon für eine Fehlbesetzung hielt, erinnert aber auch daran, dass kein anderer die Volksbühne wollte: "Die Theaterleute, die für den Posten als Castorf-Nachfolger theoretisch in Frage kamen, sind ja alle gefragt worden. Die Antwort war immer: Gebt mir gern das BE, aber nicht die Volksbühne." Auch der […] weiblicher Kandidaten rät, ist der Rücktritt von Dercon 'der logische Schritt nach einer Fehlgeburt. Man kann das tote Kind nicht im Leibe lassen, sonst zerstört es den ganzen Körper.'" Montag würde die Volksbühne aber auch gern selbst, ähm, neu befruchten, um im Bild zu bleiben. Er stünde als Dercon-Nachfolger "selbstverständlich" zur Verfügung. Im Interview mit dem Tagesspiegel erklärt Montag allerdings […]
Efeu 16.04.2018 […] konkrete Personalie geht." Klaus Dörr, Interimschef der Berliner Volksbühne, findet im Interview mit der SZ kein freundliches Wort für Chris Dercon und gibt dann einen Ausblick auf die Zukunft: zusätzliche Mittel brauche die Volksbühne sowie Solidarität von befreundeten Bühnen. "Das Ziel kann sicher nicht sein, zu versuchen, die Castorf-Volksbühne zu reanimieren. Das würde nicht funktionieren. Man muss etwas […] Facetten seiner Figur wie im Jazz erproben. Der Tag schreitet fort, kein Konflikt sieht einer Lösung entgegen." (Weitere Besprechungen in der nachtkritik und der FAZ) Das leitet elegant über zur Volksbühne, über die noch ein bisschen gestritten wird. Georg Diez blickt auf Spon immer noch fassungslos auf den "Scherbenhaufen", den Berliner Politiker, Kritiker und die "Götzenverehrer" Castorfs hinterlassen […] etwas Neues entwickeln. Dafür braucht man Künstler, die an die Tradition der Volksbühne anknüpfen." Kurz: Man möchte etwas Neues, aber alles soll beim Alten bleiben. Ein weiteres Gespräch mit Dörr bringen die Stuttgarter Nachrichten. Szene aus Richard Wherlocks Choreografie "Tod in Venedig". Foto: Werner Tschan In Basel hat Choreograf Richard Wherlock Thomas Manns Novelle "Tod in Venedig" in ein modernes […]
Efeu 24.02.2018 […] en Realität des Theaters." Inzwischen ernsthaft besorgt um die Volksbühne zeigt sich Rüdiger im Tagesspiegel: "Manchmal hat man den Eindruck, hier werde eine Castorf-Inszenierung parodiert, wobei die Akteure Beruhigungsmittel genommen haben müssen. 'Liberté' erinnert an die schlechtesten Castorf-Jahre, die es ja auch an der Volksbühne gab. Damals regierte der Überdruss, heute ist es bloße Apathie." […] Set des Films des katalanischen Filmregisseurs Albert Serra entwarf, fällt mit Serras Stück Liberté und Ingrid Carven und Helmut Berger in den Hauptrollen auch der neueste Streich in Chris Dercons Volksbühne bei den Kritikern mit Pauken und Trompeten durch: "Lieber Tee", seufzt etwa Nachtkritikerin Esther Slevogt nach knapp drei Stunden "Rokoko-Lüsternheit und Tugendterror": "Dauernd werden unbeholfen […]