Stichwort

Volksbühne

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Efeu 19.05.2018 […] NZZ-Interview mit Daniele Muscionico spricht Volksbühnen-Interimschef Klaus Dörr über seine Pläne, eine Frauenquote und darüber, was seiner Meinung nach mit Chris Dercon falsch gelaufen ist. "Es war schlichtweg alles zu teuer", meint er. Und: "Der Anfang waren die Ernennung von Chris Dercon und die strukturelle Neukonzeption des Hauses mit den neuen Volksbühnen, im Plural. Wie die Kunstwerke, das Kinohaus […] Flughafen Tempelhof - ein riesiges Konstrukt (…) wofür aber niemand Geld hatte oder in der Konsequenz Geld zur Verfügung stellen wollte. Deshalb wurde die Konzeption immer kleiner, und am Ende war die Volksbühne übrig geblieben, aber ohne Ensemble." Weiteres: Eher mäßig fällt in der Berliner Zeitung Ulrich Seidlers Zwischenbilanz des diesjährigen Berliner Theatertreffens aus, das sich bei aller Energie […]
Efeu 18.04.2018 […] Interimschef an der Volksbühne, macht im Interview mit der Berliner Zeitung noch mal klar, dass er Chris Dercon für eine Fehlbesetzung hielt, erinnert aber auch daran, dass kein anderer die Volksbühne wollte: "Die Theaterleute, die für den Posten als Castorf-Nachfolger theoretisch in Frage kamen, sind ja alle gefragt worden. Die Antwort war immer: Gebt mir gern das BE, aber nicht die Volksbühne." Auch der […] weiblicher Kandidaten rät, ist der Rücktritt von Dercon 'der logische Schritt nach einer Fehlgeburt. Man kann das tote Kind nicht im Leibe lassen, sonst zerstört es den ganzen Körper.'" Montag würde die Volksbühne aber auch gern selbst, ähm, neu befruchten, um im Bild zu bleiben. Er stünde als Dercon-Nachfolger "selbstverständlich" zur Verfügung. Im Interview mit dem Tagesspiegel erklärt Montag allerdings […]
Efeu 16.04.2018 […] konkrete Personalie geht." Klaus Dörr, Interimschef der Berliner Volksbühne, findet im Interview mit der SZ kein freundliches Wort für Chris Dercon und gibt dann einen Ausblick auf die Zukunft: zusätzliche Mittel brauche die Volksbühne sowie Solidarität von befreundeten Bühnen. "Das Ziel kann sicher nicht sein, zu versuchen, die Castorf-Volksbühne zu reanimieren. Das würde nicht funktionieren. Man muss etwas […] Facetten seiner Figur wie im Jazz erproben. Der Tag schreitet fort, kein Konflikt sieht einer Lösung entgegen." (Weitere Besprechungen in der nachtkritik und der FAZ) Das leitet elegant über zur Volksbühne, über die noch ein bisschen gestritten wird. Georg Diez blickt auf Spon immer noch fassungslos auf den "Scherbenhaufen", den Berliner Politiker, Kritiker und die "Götzenverehrer" Castorfs hinterlassen […] etwas Neues entwickeln. Dafür braucht man Künstler, die an die Tradition der Volksbühne anknüpfen." Kurz: Man möchte etwas Neues, aber alles soll beim Alten bleiben. Ein weiteres Gespräch mit Dörr bringen die Stuttgarter Nachrichten. Szene aus Richard Wherlocks Choreografie "Tod in Venedig". Foto: Werner Tschan In Basel hat Choreograf Richard Wherlock Thomas Manns Novelle "Tod in Venedig" in ein modernes […]
Efeu 24.02.2018 […] en Realität des Theaters." Inzwischen ernsthaft besorgt um die Volksbühne zeigt sich Rüdiger im Tagesspiegel: "Manchmal hat man den Eindruck, hier werde eine Castorf-Inszenierung parodiert, wobei die Akteure Beruhigungsmittel genommen haben müssen. 'Liberté' erinnert an die schlechtesten Castorf-Jahre, die es ja auch an der Volksbühne gab. Damals regierte der Überdruss, heute ist es bloße Apathie." […] Set des Films des katalanischen Filmregisseurs Albert Serra entwarf, fällt mit Serras Stück Liberté und Ingrid Carven und Helmut Berger in den Hauptrollen auch der neueste Streich in Chris Dercons Volksbühne bei den Kritikern mit Pauken und Trompeten durch: "Lieber Tee", seufzt etwa Nachtkritikerin Esther Slevogt nach knapp drei Stunden "Rokoko-Lüsternheit und Tugendterror": "Dauernd werden unbeholfen […]
Efeu 13.11.2017 […] Bild: Nicht Ich. Szenenfoto, Volksbühne Berlin. Foto: David Baltzer Mit Beckett-Einaktern unter der Regie von Walter Asmus, überwiegend älteren Performances von Tino Sehgal und Polizeischutz vorm Haus hat Chris Dercon die Volksbühne am Wochenende eröffnet. Ziemlich gestrig, mehr Museum als Theater, aber ein gelungenes Wiedersehen mit Anne Tismer, so der Tenor der Feuilletons, die Dercon heute den […] Pilz in der Berliner Zeitung der Auftakt: "Große Gesten, wenig Gehalt."  Und in der SZ stellt Christine Dössel ernüchtert fest: "Wir haben das Beste schon gehabt". Bild: Tritte mit Anne Tismer. Volksbühne Berlin. Foto: David Baltzer Auf Zeitonline bricht Dirk Peitz hingegen eine Lanze für Dercon: Echt "geil" findet er nicht nur den musikalischen Auftakt von Ari Benjamin Meyers, sondern er bezeichnet […]
Efeu 29.09.2017 […] eigentlichen Konflikt mit Chris Dercons Konzept ist jetzt auch die Luft raus, bedauert Ulrich Seidler in der Berliner Zeitung: "Wer hat jetzt noch Lust, sich über die Volksbühne zu streiten?" Auf faz.net giftet der ehemalige Volksbühnen-Dramaturg Carl Hegemann gegen Chris Dercon. Daniele Muscionico hofft in der NZZ, dass Chris Dercon jetzt endlich eine Chance bekommt: "Und vielleicht, wie andere in der […] Die Volksbühne ist friedlich geräumt worden (mehr dazu hier), nachdem die meisten Besetzer schon vorher das Haus verlassen hatten. Im Tagesspiegel zeichnen Christiane Peitz, Ronja Ringelstein und Hannes Soltau die Ereignisse nach, die so typisch sind für das heutige Berlin: "Die Politik, das Theater, die Besetzer, sie nehmen sich gegenseitig nicht ernst. So endet dieser Streit um ein Haus fürs Erste […] Nicht-Räumen, Tegel auf oder zu, Mieten runter statt rauf, marode Schulen, arbeitsunfähige Bürgerämter. Das große Berliner Impro-Theater: Die Stadt wurschtelt sich durch. Mit der nun ex-besetzten Volksbühne hat sie jetzt auch das Theater, das sie verdient." In der taz schwärmt Gereon Asmuth von den Besetzern: "Was für eine Farce. Und was für ein Verlust für Berlin. Denn das, was die Besetzer in wenigen […]
Efeu 28.09.2017 […] Berliner Volksbühne als eine Art Volksabstimmung gegen Chris Dercon, dessen Einstellung durch Tim Renner und den Regierenden Bürgermeister Michael Müller total undemokratisch gewesen sei: Schließlich sei Müller "durch einen Putsch an die Macht gekommen" und habe "mit seiner SPD bei den Bundestagswahlen vom vergangenen Wochenende in Berlin gerade mal 17,9 Prozent erreicht". Der neuen Volksbühne versichert […] Position beziehen: "Darauf gibt es zwei Antworten. Ja, dieser Einbruch des Lebens in einen Raum der Kunst ist durch das ästhetische Prinzip Performance gedeckt, die Volksbühne sollte ihm Raum geben. Oder: Nein, wir erleben derzeit in der Volksbühne nicht nur die physische Besetzung eines Theaterraums, wir erleben zugleich die Usurpation und Besetzung des ästhetischen Prinzips Performance und damit die Krise […] '" Weiteres: Doris Meierheinrich begutachtet für die Berliner Zeitung das Maulwurf-Festival am Berliner Hau. In der Welt höhnt Manuel Brug über die "Gymnastik-Events" von Boris Charmatz für die Volksbühne. Besprochen werden Ivo van Hoves "Kleine Seelen", die Dramatisierung eines Romans von Louis Couperus für die Ruhrtriennale (NZZ, WAZ, FAZ) und Florian Fiedlers Inszenierung der Nazi-Horror-Boul […]
Efeu 16.09.2017 […] Gesten. Foto: Ursula Kaufmann Nach dem Tanzspektakel "Fous de danse" hat der französische Choreograf Boris Charmatz mit "A Dancer's Day" und "10.000 Gesten" noch zwei weitere Tanzstücke für die Volksbühne inszeniert - und zumindest Tagesspiegel-Kritikerin Sandra Luzina erliegt der ephemeren "Explosion der Gesten" der 24 zu Mozarts Requiem ausdruckswütig tanzenden Performer: "Bewegungen aus der Arbeitswelt […] Gegenstück zur ornamentalen, in ideologieverdächtige Geometrien und Ordnungen gepresste Masse." Und in der Berliner Zeitung sehnt sich eine ziemlich ermüdete Michaela Schlangenwerth nach gewichtigeren Volksbühnen-Zeiten zurück: "tatsächlich plätschert die sechseinhalbstündige Veranstaltung eher freundlich vor sich hin." Weiteres: Brecht hätte Tina Laniks "ulkige" zum Gemeinplatz gewordene Dreigroschenoper […]
Efeu 17.05.2017 […] unter der Anleitung eines Regisseurs mit literarischen Texten beschäftigen, wird es künftig an der Volksbühne nur noch in Ausnahmefällen geben." Und im Tagesspiegel beruhigt Rüdiger Schaper: "Der Übergang kann - trotz allem Wehgeschrei - so hart nicht sein. Von den insgesamt 227 Mitarbeitern der Volksbühne bleiben 206. Alle Gewerke werden erhalten." Andere Themen: Die nachtkritik setzt ihr Liveblog vom […] (Bild: Ansgar Koreng / CC BY-SA 3.0 (DE)) Gestern stellten Chris Dercon und seine Programmdirektorin Marietta Piekenbrock in Berlin ihr langerwartetes erstes Programm für die Volksbühne vor (mehr dazu in der nachtkritik). Im Interview mit der Süddeutschen präzisieren Dercon und Piekenbrock ihren Ansatz. Dercons Ansatz ist eine Weiterentwicklung des Begriffs vom Theater: "Heute versuchen viele andere […] Projekten der ersten Spielzeit eingebunden, doch namentlich wurden sie erst erwähnt, als es um ein Internettheaterformat ging. Und vom Aufbau eines Ensembles ist man noch weit entfernt." Außerdem zur Volksbühne: In der Berliner Zeitung ist Ulrich Seidler hin- und hergerissen: fordert einerseits mehr Fairness im Umgang mit der neuen Volksbühnenmannschaft, bedauert andererseits die Abkehr vom "dialogbasierten […]
Efeu 13.05.2017 […] Während unsere Lehrer gerade gegauckt wurden.'" Rad und Volksbühne. Foto: Unter "CC BY-SA 3.0"-Lizenz von Alex1011 An der Volksbühne streiten sie um Bert Neumanns Rad, das draußen auf dem Rasen steht. Die Castorfianer wollen es Chris Dercon so richtig zeigen und es abbauen, die Erben des verstorbenen Bühnenbildners und viele Volksbühnen-Mitarbeiter wollen, dass es stehen bleibt. Im Tagesspiegel […] Es gehört zum Stadtraum, zum Bezirk Mitte und nimmt eine exponierte Stellung ein. Es gehört nicht Frank Castorf, der offenbar ein Fanal will, und auch nicht der Volksbühne. Kultursenator (und Dr. jur.) Klaus Lederer hat gesagt, die Volksbühne sei Eigentümerin des konkreten 'Blechgegenstands' und könne darüber verfügen - er irrt. Das Rad ist öffentliches Eigentum und gehört dem Land Berlin." Volksbü […] der Berliner Zeitung über den Streit, den er "albern und unsouverän" findet: "Was heißt, die Volksbühne! Frank will das. Ich glaube nicht, dass jeder einzelne Mitarbeiter dazu befragt wurde. Es ist eine Trotzreaktion. Frank, habe ich gehört, will das Rad jetzt mitnehmen nach Avignon. ... Da hat die Volksbühne ein Gastspiel. Was das alleine kostet, es abzubauen und dahin zu schaffen. Für das Geld könnte […]