Herausgegeben von Nikolaus Gerhart, Walter Grasskamp und Florian Matzner. Im Mai 2008 feiert die Akademie der Bildenden Künste München ihr 200-jähriges Jubiläum. Ihre Geschichte ist mit großen Namen wie Wilhelm Leibt, Franz Marc oder Paul Klee verbunde, kannte aber auch Zeiten des Bedeutungsverlusts. Das aufwendig gestaltete Katalogbuch widmet der wechselvollen Geschichte der Institution eine umfassende Darstellung.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 09.04.2009
Franz Zelger hat angeregt und interessiert in diesem Band geblättert, in dem in über 20 Beiträgen die 200-jährige Geschichte der Münchner Akademie der Künste nachzuvollziehen ist. Von ihren sich nachdrücklich der Freiheit der Kunst verpflichtenden Anfängen über ihren Aufstieg zum international beachteten Institut Ende des 19. Jahrhunderts, ihrer eher unrühmlichen Geschichte während des Nationalsozialismus bis in die Gegenwart, lässt sich die Geschichte der Akademie verfolgen, wie der Rezensent mitteilt. Lobend erwähnt Zelger auch den Abschnitt "Akademie heute", in dem man die Arbeiten der Klassen und Werkstätten der Gegenwart sehen kann.
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