Aus dem Polnischen von Thomas Weiler. Dies ist das authentische, 80 Jahre alte Tagebuch eines achtjährigen polnischen Jungen. Michał Skibiński schrieb in den Sommerferien 1939 jeden Tag einen Satz in sein Heft. Es waren Ferien wie jedes Jahr, und eine lange Reihe lakonischer Sätze erzählt von ruhigen Tagen auf dem Lande, inmitten von Natur… Doch dies war der Sommer 1939, und nicht die Schule begann am 1. September wieder, sondern der Zweite Weltkrieg brach aus. Danach war nichts mehr wie zuvor. Ein außergewöhnliches Buch, das die Stimmung dieses besonderen Sommers wiedergibt - kurz bevor plötzlich etwas passiert, das das normale Leben aus den Angeln hebt. Dokument eines kindlichen Zeitzeugen, das alle anspricht, die sich für die Geschichte des Zweiten Weltkriegs interessieren.
Rezensionsnotiz zu
Die Zeit, 18.11.2021
Rezensent Christian Staas ist beeindruckt von Michał Skibińskis Kindertagebuch. Der polnische Autor verfasste es im Sommer 1939 im Alter von acht Jahren, um doch noch in die zweite Klasse versetzt zu werden, informiert uns der Rezensent. Gut gefallen haben ihm die Illustrationen der Künstlerin Helena Stiasny, die sich hinter dem Pseudonym Ala Bankroft verbirgt: so kraftvoll und farbenfroh findet er ihre Bilder, dass sie ihn an Emil Noldes Landschaftsgemälde erinnern. Das Buch nimmt der Rezensent jedenfalls gerne wieder in die Hand und er ist sich sicher, dass man damit Kindern beibringen könne, wie Kriegsrealität, die es schließlich heute noch gibt, aussehen kann.
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