Aus dem Amerikanischen von Eva Leipprand. Er bohrt, gräbt und mischt - und hält damit im buchstäblichen Sinne die Welt zusammen. Kaum einem anderen Tier verdanken wir Menschen so viel, denn erst reiche, lockere Erde ermöglicht das üppig wuchernde Grün unserer Gärten, Felder und Fluren. Die amerikanische Autorin und leidenschaftliche Gärtnerin Amy Stewart lässt ihrer Entdeckerfreude freien Lauf, buddelt und experimentiert, sucht Experten auf und reist zum weltweit einzigen Wurmmuseum. Ihr Buch ist eine Liebeserklärung an das Leben unter unseren Füßen und eine Hommage an den großen Charles Darwin, der lange, bevor er seine Evolutionstheorie nur erahnen konnte, dem Gemeinen Regenwurm einen Großteil seines Forscherlebens widmete.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 07.10.2015
Netter Versuch, meint Rezensent Jörg Albrecht. Schade, dass das Buch schon elf Jahre alt ist, da fehlen doch einige neuere Erkenntnisse über Regenwürmer. Auch einige Fehler kann er der Autorin Amy Stewart nachweisen. Alles in allem geht dieses Buch eher "in die Breite" als in die Tiefe, notiert der Rezensent. Immerhin: einige hübsche Informationen hat er doch mitgenommen. Zum Beispiel, dass Regenwürmer sich entspannen, wenn ihnen jemand den Rücken krault. Wie menschlich!
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