Mit 24 farbigen Abbildungen. Nach ihren erfolgreichen Büchern über seltene Vögel, über Blumen und Schmetterlinge widmet sich Anita Albus unseren nächsten Verwandten: den Affen. Das "Theater", von dem sie erzählt, ist dabei berührender denn je: Wir lernen die Sanftmut der Orang-Utans kennen, erleben tyrannische Pavian-Männchen und Bonobos, die ihr Zusammenleben vor allem nach dem Motto "Make love not war" organisieren. Wie immer reist Anita Albus mit uns um die ganze Welt, vom alten Ägypten über die Regenwälder Borneos bis nach Europa. Und wie immer verbindet sie dabei naturkundliches Wissen und historische Bildung mit dem genauen, liebevollen Blick einer Künstlerin, die der Natur stets ihren Zauber lässt.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 08.10.2022
Hochachtungsvoll blickt Rezensent Andreas Platthaus zum 80. Geburtstag von Anita Albus auf deren jüngstes Buch und ihr gesamtes Werk. Als Vorreiterin des gerade in den letzten Jahren so beliebt gewordenen "Nature Writing", so Platthaus, beeindruckt die Künstlerin den Rezensenten seit jeher mit ihren akribischen Zeichnungen von Pflanzen und Tieren, mit ihrer Forderung nach sorgfältigem Handwerk und mit ihrem "eleganten und gelehrten" Schreiben, das die Natur auch immer wieder auf die Moral bezieht. Dabei sieht er in Albus' Glaube an die (eigene) Schöpfung etwas Biblisches, das auch in ihrem neuen Buch, insbesondere durch einen "apokalyptischen" Touch, hervortrete: So ende jedes Kapitel des Buches, das 41 Affenarten vorstellt, mit dem Verweis auf das drohende Aussterben, so Platthaus. Auch die Kritik an einem immer technizistischer geprägten Universum auf Kosten des "Naturkosmos" und ihren künstlerischen Widerstand gegen diese Verschiebung rechnet der Kritiker Albus hoch an und hofft auf viele weitere Werke der Künstlerin.
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