Aus dem Französischen von Ulrich Bossier. "Der kleine Prinz", erstmals 1943 in den USA und dann 1946 auch in Frankreich erschienen, hat mit seinem Zauber Generationen von Lesern begeistert. Wohl jeder erinnert sich an das Bild mit dem Elefanten, auf dem man den Elefanten nicht sieht, an die seltsamen Asteroidenbewohner - den König ohne Untertanen, den Trinker, den Geschäftsmann, den Laternenanzünder etwa, an die Schlange, an den kleinen Fuchs. Die Ausgabe in der Universal-Bibliothek enthält die bekannten Illustrationen des Verfassers.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 07.02.2015
Siebzig Jahre nach dem Tod Antoine de Saint-Exuperys sind auch in Deutschland die Urheberrechte für sein berühmtes Werk "Der kleine Prinz" entfallen, berichtet Rezensent Joseph Haniman und freut sich über eine ganze Reihe von Neuübersetzungen. Besonders angetan ist er von Ulrich Brossiers Version. Wie zuvor schon Elisabeth Edl bleibt Brossier nahe am Original, fügt jedoch diskret umgangssprachliche Änderungen und Straffungen hinzu, um Saint-Exupery ein wenig die "feuchte Aussprache" zu nehmen. Insbesondere lobt der Kritiker das Vermögen des Übersetzers, gekonnt und mit Subtilität die Balance zwischen Kindermärchen und Parabel für das Zeitalter der Weltraumfahrt zu halten und den ebenso heiteren wie grübelnden Tonfall des Autors zu treffen.
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