Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23.02.2000
Sehr angetan zeigt sich der Rezensent mit dem Kürzel "feb." von den Erinnerungen des Schweizer Diplomaten. Ihm gefällt die Mischung aus Alltagsschilderungen der Nachkriegszeit und Einblicken in Lindts berufliche Tätigkeit. Zwar scheint seiner Ansicht nach bisweilen ein wenig die Eitelkeit des Autoren durch, er lobt jedoch ausdrücklich den hohen Unterhaltungswert des Buches und die "mitreißende" Sprache Lindts. Was der Rezensent jedoch am meisten an diesem Buch schätzt, ist Lindts Vorliebe für "Details des internationalen Lebens" über die man sonst kaum etwas erfährt, die jedoch oft bedeutende politische Entscheidungen beeinflussen.
Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…