Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 02.10.2007
Erhellend scheint Rezensent Paul Stauffer diese Arbeit über die schweizerisch-deutschen Wirtschaftsbeziehungen von 1923 bis 1946, die Willi Loepfe vorgelegt hat. Er hebt die gründlichen Recherchen und Quellenkennntnisse sowie die Unvoreingenommenheit des Autors hervor und attestiert ihm, ein wesentlich genaueres und differenziertes Bild der Finanz- und Handelsbeziehungen zu zeichnen, als die entsprechenden Arbeiten aus den 1990er Jahren, die vor allem an der Kollaboration bestimmter schweizerischen Akteure mit dem nationalsozialistischen Regime interessiert waren. Deutlich wird für Stauffer dabei, dass sich die Schweizer Banken Nazideutschland gegenüber einerseits wesentlich weniger entgegenkommend verhielten als bisher angenommen, andererseits der Reichsbank noch zu einem Zeitpunkt Gold abkauften, bei dem klar war, dass es aus der Kriegsbeute stammte. Lobend äußert er sich auch über die Darstellung der spannungsgeladenen Zeitstimmung, die gute Lesbarkeit des Buchs und den Bildteil des Buchs.
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