Barack Obama

Hoffnung wagen

Gedanken zur Rückbesinnung auf den American Dream
Cover: Hoffnung wagen
Riemann Verlag, München 2007
ISBN 9783570500811
Gebunden, 466 Seiten, 19,00 EUR

Klappentext

Aus dem Englischen von Helmut Dierlamm und Ursel Schäfer. Dass Obama inzwischen als der heißeste Anwärter auf das Amt des Präsidenten der Vereinigten Staaten gehandelt wird, obwohl er dunkelhäutig und relativ neu in der Politszene von Washington ist, gleicht einer Sensation. In hohem Maße beigetragen zu seinem schnell aufsteigenden Stern hat sein Buch "The Audacity of Hope". Hier präsentiert sich Obama nicht nur als Mann der Integration, als Liberaler im positiven Sinn mit klaren Positionen zu Marktradikalen, Frauenrechten, zur Neuordnung des Gesundheits- und Sozialsystems. Von Anfang an trat er ebenso strikt gegen einen Krieg im Irak ein wie für eine Vorreiterrolle beim Umweltschutz. Und zur Umverteilung von unten nach oben gibt er zu Protokoll: "Ich bin zornig über eine Politik, die beständig die Wohlhabenden und Mächtigen auf Kosten normaler Bürger begünstigt."

Rezensionsnotiz zu Die Tageszeitung, 14.07.2007

Einen "Glücksfall" für Amerika nennt Rezensent Robert Misik den Politiker Barack Obama, der seit seiner legendären Rede auf dem Parteitag der Demokraten in Boston 2004 als "Star der US-Demokraten" gefeiert wird. Misik beschreibt den schwarzen Politiker, der wie Hillary Clinton Anwärter auf die demokratische Präsidentschaftskandidatur ist, als modernen, charismatischen Linken, dem es überzeugend gelinge, die Hoffnungen der kleinen Leute, den egalitären Aspekt des amerikanischen Traums zeitgemäß zu formulieren. Sein nun auf deutsch vorliegendes Buch "Hoffnung wagen" hat es Misik richtig angetan, obwohl ihm der Mix aus politischem Programm und autobiografischen Berichten wie ein Stück "unmöglicher Prosa" vorkommt: "sehr intim, ohne eine Autobiografie zu sein, ein politisches Bekenntnis, aber doch kein Manifest, ein politisches Programm, aber doch kein dröges Sachbuch." Ein Rezept, das für Misik in diesem Fall bestens aufgegangen ist.

Rezensionsnotiz zu Die Zeit, 21.06.2007

Beileibe keine "plumpe Wahlkampffibel", sondern ein lesbares und lohnendes Buch hat der amerikanische Präsidentschaftskandidat verfasst, wie Rezensent Dieter Buhl mit Freude notiert. Obama suche nach gemeinsamen Werten und Idealen, ohne dabei aber vor der Wirklichkeit im sozial und religiös gespaltenen Amerika die Augen zu verschließen. Das und die ausgiebig praktizierte Partei- und Selbstkritik verleiht dem Autor in den Augen des Rezensenten eine Glaubwürdigkeit, die ihn zu Präsidentenmaterial machen. Als Afroamerikaner und Aufsteiger hat Obama laut Buhl ohnehin ein besseres Gespür für die Benachteiligung der Unterschicht. Die Schwächen in der außenpolitischen Vision kann für Buhl dieses "facettenreiche" Bild der USA nicht trüben, nicht zuletzt deshalb, weil Obama es mit persönlichen Erfahrungen unterlegt.

Rezensionsnotiz zu Die Zeit, 21.06.2007

Beileibe keine "plumpe Wahlkampffibel", sondern ein lesbares und lohnendes Buch hat der amerikanische Präsidentschaftskandidat verfasst, wie Rezensent Dieter Buhl mit Freude notiert. Obama suche nach gemeinsamen Werten und Idealen, ohne dabei aber vor der Wirklichkeit im sozial und religiös gespaltenen Amerika die Augen zu verschließen. Das und die ausgiebig praktizierte Partei- und Selbstkritik verleiht dem Autor in den Augen des Rezensenten eine Glaubwürdigkeit, die ihn zu Präsidentenmaterial machen. Als Afroamerikaner und Aufsteiger hat der Obama laut Buhl ohnehin ein besseres Gespür für die Benachteiligung der Unterschicht. Die Schwächen in der außenpolitischen Vision kann für Buhl dieses "facettenreiche" Bild der USA nicht trüben, nicht zuletzt deshalb, weil Obama es mit persönlichen Erfahrungen unterlegt.