Aus dem Englischen von Johann Christoph Maass. In Salisbury, einer Kleinstadt südwestlich von London, in der sich fünf Flüsse kreuzen, kommt es zu einem Autounfall. Ein Mann fährt eine Frau auf einem Motorrad an - und drei Menschen sehen zu. Fünf Schicksale kollidieren.
Diese fünf Personen erzählen: von dem Unglück, ihrer Stadt und den Kämpfen, die sie mit dem Leben ausfechten müssen. Eine Floristin, ein Schuljunge, ein verwitweter Farmer, die Frau eines Offiziers im Afghanistan-Einsatz, ein Nacht-wächter - sie alle sind Einsame wie Suchende, die sich angesichts des Unfalls ihren eigenen, ganz privaten Katastrophen stellen müssen.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 07.06.2017
Jan Wiele geht das Debüt von Barney Norris schnell auf den Keks. Der zumindest anfänglich für den Rezensenten spürbare Wunsch des Autors nach Totalität (bei der Betrachtung eines kleinen Flecken in Süwestengland), der für Wiele allzu theatralisch wirkende Einsatz unterschiedlicher Erzählweisen und literarischer Stilmittel in den Episodengeschichten sowie die offensichtliche Konstruiertheit des Ganzen machen dem Rezensenten keinen Spaß. Schreibseminar-Literatur mit Kitsch-Faktor, meint Wiele verärgert.
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