Ausgezeichnet mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis 1992. Schon viele Jahre kommen die Störche in Maikas Garten. In diesem Jahr sind in ihrem Nest sogar Junge. Zwei sehen aus wie ihre Eltern, doch der dritte kleine Storch hat ein dunkles Gefieder, will nicht fliegen lernen, möchte von Maika gefüttert werden und sogar bei ihr bleiben. Eine poetische Geschichte von Freundschaft und Abschiednehmen.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 04.06.2004
Der Rezensentin Hilde Elisabeth Menzel gefällt diese anrührende Tiergeschichte ausnehmend gut, eben weil dahinter ihrer Meinung nach mehr steckt als nur das. Die Geschichte des Storches, der von seinen Eltern aufgrund seiner Andersartigkeit verstoßen wird und die Nähe zu den Menschen sucht, stellt nach Menzels Ansicht weitergehende Fragen, z.B. nach "Anderssein und Ausgrenzung, Liebe und Besitz, Loslassen und Befreiung". Die Umsetzung sei dem Autor Benno Pludra ausgezeichnet gelungen. Die Rezensentin findet, dass es sich um eine seiner "schönsten Novellen" handelt und lobt die "unverwechselbare, lyrische Prosa, von der durch die kurzen, rhythmischen Sätze etwas Beschwörendes, Geheimnisvolles ausgeht".
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